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Arbeitsförderung

Leistungen der Arbeitsförderung

Mit der Arbeitsförderung soll Arbeitslosigkeit vermieden oder verkürzt werden. Hier finden Sie die wichtigsten Leistungen der Arbeitsförderung.

Hauptziel der Arbeitsförderung ist es, dem Entstehen von Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken, die Dauer von Arbeitslosigkeit zu verkürzen, den Ausgleich von Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu unterstützen und die individuelle Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern. Dafür stehen verschiedene Instrumente der aktiven Arbeitsförderung zur Verfügung, die im Dritten Kapitel Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III) zu finden sind.

Für Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht oder bereits arbeitslos sind, aber auch für junge Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, gibt es eine ganze Bandbreite an Förderleistungen. Die Förderung der beruflichen Bildung ist dabei ein zentraler Bestandteil arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Folgende individuelle Förderleistungen aus dem SGB III unterstützen betroffene Personen, schneller eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder aber eine Berufsausbildung zu beginnen:

Förderleistungen nach dem Sozialgesetzbuch III

Berufsberatung, Ausbildungsvermittlung und Arbeitsvermittlung (§§ 29-43 SGB III)

Aktivierung und berufliche Eingliederung (§§ 44-47 SGB III)

Berufswahl und Berufsausbildung (§§ 48-80 SGB III)

Berufliche Weiterbildung (§§ 81-87 SGB III)

Aufnahme einer Erwerbstätigkeit (§§ 88-94 SGB III)

Verbleib in Beschäftigung (§§ 95-111 SGB III)

Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben (§§ 112-129 SGB III)

Im Vierten Kapitel des SGB III sind die Anspruchsvoraussetzungen und die Höhe des Arbeitslosengeldes und des Insolvenzgeldes geregelt.

Insolvenzgeld (§§ 165-172 SGB III)

Arbeitslosengeld (§§ 136-164 SGB III)

Die örtlichen Agenturen für Arbeit erbringen die Leistungen der Arbeitsförderung.

Förderleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II

Die oben genannten Leistungen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt stehen größtenteils auch Personen zur Verfügung, die Arbeitslosengeld II beziehen. Rechtsgrundlage der Arbeitsförderung in der Grundsicherung für Arbeitssuchende ist das Sozialgesetzbuch II – Grundsicherung für Arbeitssuchende. Mit den Leistungen nach dem SGB II sollen arbeitslose Menschen und ihre Angehörigen unterstützt werden, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, um ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu bestreiten. Die Leistungen zur Eingliederung werden von den örtlichen Jobcentern erbracht.
Neben den im SGB III geregelten Eingliederungsleistungen (mit Ausnahmen) stehen außerdem noch folgende Förderangebote zur Verfügung:

Weitere Informationen

Publikationen

Rahmenzielvereinbarung SGB III zwischen BMAS und BA