Übersicht: Arbeit

Arbeitsförderung

Aktuelles und Übersicht

Leistungen der Arbeitsförderung

Beratung und Vermittlung

Förderung der Erwerbstätigkeit

Beschäftigungssicherung

Programme für Beschäftigungschancen (SGB III)

Aus- und Weiterbildung

Aktuelles und Übersicht

Ausbildungsförderung

Übersicht

Leistungen zur Ausbildungsförderung

Jugendberufsagenturen

Berufsberatung und Berufsorientierung

Bildungsketten

Allianz für Aus- und Weiterbildung

Weiterbildungsrepublik

Übersicht

Nationale Weiterbildungsstrategie

Die wichtigsten Gesetze im Überblick

Förderung der beruflichen Weiterbildung

Ansprechpartner*innen

Arbeitslosengeld

Übersicht

Anspruchsvoraussetzungen

Höhe

Anspruchsdauer

Grundsicherung / Arbeitslosengeld II

Aktuelles und Übersicht

Anspruchsvoraussetzungen

Arbeitslosengeld II

Bildungspaket

Übersicht

Leistungen

Anlaufstellen

Beratung und Vermittlung

Beschäftigungschancen im SGB II

Organisation der Jobcenter

Fachkräfte und Integration

Aktuelles und Übersicht

Fachkräftestrategie

Fachkräftemonitoring

Fachkräfte-Netzwerke

Migration und Arbeit

Übersicht

Rechtliche Rahmenbedingungen

Nationaler Aktionsplan Integration

Annerkennung und Qualifizierung

Orientierung und Vermittlung

Flucht und Asyl

Digitalisierung der Arbeitswelt

Aktuelles und Übersicht

Transformation der Arbeitswelt

Austausch mit der betrieblichen Praxis

Übersicht

Initiative Neue Qualität der Arbeit

Lern-und Experimentierräume

Zukunftszentren

Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft: Arbeit neu denken

Rat der Arbeitswelt

Arbeitsrecht

Aktuelles und Übersicht

Arbeitnehmerrechte

Übersicht

Betriebliche Mitbestimmung

Kündigungsschutz

Jugendarbeitsschutz

Datenschutz

Arbeitszeitschutz

Mindestlohn

Aktuelles und Übersicht

Mindestlohnrechner

Mindestlohnkommission

Mindestlohn-Glossar

Leiharbeit / Werkverträge

Tarifverträge

Übersicht

Tarifvertragliche Sozialkassen

Teilzeit und flexible Arbeitszeit

Entsendung von Arbeitnehmern

Arbeitsschutz

Aktuelles und Übersicht

Arbeitsschutzausschüsse

Gesundheit am Arbeitsplatz

Technischer Arbeitsschutz

Produktsicherheit

Übersicht: Soziales

Sozialversicherung

Aktuelles und Übersicht

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Geringfügige Beschäftigung

Künstlersozialversicherung

Sozialversicherungswahlen

Unfallversicherung

Übersicht

Unfallversicherung im Überblick

Was sind Arbeitsunfälle?

Was sind Berufskrankheiten?

Sachverständigenbeirat Berufskrankheiten

Aktuelles aus dem Berufskrankheitenrecht

Fragen und Antworten

Rente & Altersvorsorge

Aktuelles und Übersicht

Fakten zur Rente

Übersicht

Alternde Gesellschaft

Gesetzliche Rentenversicherung

Alterseinkommen und zusätzliche Vorsorge

Grundsicherung im Alter

Gesetzliche Rentenversicherung

Aktuelles und Übersicht

Wer ist versichert?

Leistungen der Gesetzlichen Rentenversicherung

Rentenberechnung

Fragen zur Gesetzlichen Rentenversicherung

Rentenlexikon

Grundrente

Zusätzliche Altersvorsorge

Übersicht

Betriebliche Altersvorsorge

Private Altersvorsorge

Fragen zur Zusätzlichen Altersvorsorge

Sozialhilfe

Aktuelles und Übersicht

Grundsätze der Sozialhilfe

Leistungen der Sozialhilfe

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Soziale Entschädigung

Aktuelles und Übersicht

Opferentschädigungsrecht

Fürsorgerische Leistungen

Rundschreiben

Zahlen und Daten zur Sozialen Entschädigung

Gesetze und Verordnungen

Versorgungsmedizin

Übersicht

Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit

Überarbeitung der Versorgungsmedizin-Verordnung

Teilhabe und Inklusion

Aktuelles und Übersicht

Politik für Menschen mit Behinderungen

Rehabilitation und Teilhabe

Stiftung Anerkennung und Hilfe

Persönliches Budget

Barrierefreie Gestaltung der Arbeit

Übersicht

Zielvereinbarungen und Mobilitätsprogramme

Zielvereinbarungsregister

Übersicht: Europa und die Welt

Europa

Aktuelles und Übersicht

#MySocialEurope: Deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020

Beschäftigungs- und Sozialpolitik in der EU

Arbeiten innerhalb der EU

Außenbeziehungen der EU

Migration aus Drittstaaten

Europäische Fonds

Aktuelles und Übersicht

Europäischer Sozialfonds (ESF)

Europäischer Globalisierungsfonds (EGF)

Europäischer Hilfsfonds (EHAP)

Programm für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI)

International

Aktuelles und Übersicht

Internationale Beschäftigungs- und Sozialpolitik

Beschäftigungs- und Sozialpolitik im Rahmen von G7 / G20

Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (CSR)

Twinning (Verwaltungspartnerschaften)

Sozialversicherungsabkommen

Internationale Organisationen

Übersicht: Ministerium

Aufgaben des BMAS

Minister und Hausleitung

Beauftrage der Bundesregierung

Arbeiten und Ausbildung im BMAS

Übersicht

Arbeiten im BMAS

Ausbildung im BMAS

Veranstaltungen

Besucherzentrum

Bürgerbeteiligung

Übersicht

Dialogtour Hin. Gehört.

Zukunftsdialog

Geschichte des BMAS

Übersicht: Service

Gesetze und Gesetzesvorhaben

Publikationen

Übersicht

Forschungsberichte

Mediathek

Übersicht

Videos

Bildergalerien

Podcasts

Webdokus

Statistiken (Open Data)

Übersicht

Rentenbestandsstatistik

Statistik zu Riester-Verträgen

Daten zur Rente

Finanzdaten der Sozialversicherung

Statistik zur Arbeitsgerichtsbarkeit

Arbeitsmarktstatistiken

Kontakt

Übersicht

Bürgertelefon

Kontaktformular

Abonnements

Übersicht

Newsletter

Übersicht

Newsletter-Anmeldung

Newsletter-Abmeldung

Newsletter-Archiv

RSS

Presse

Übersicht

Pressekontakt

Pressefotos

Pressemitteilungen

Meldungen

Reden

Interviews

Arbeit

Übersicht: Arbeit

Arbeitsförderung

Aktuelles und Übersicht

Leistungen der Arbeitsförderung

Beratung und Vermittlung

Förderung der Erwerbstätigkeit

Beschäftigungssicherung

Programme für Beschäftigungschancen (SGB III)

Aus- und Weiterbildung

Aktuelles und Übersicht

Ausbildungsförderung

Übersicht

Leistungen zur Ausbildungsförderung

Jugendberufsagenturen

Berufsberatung und Berufsorientierung

Bildungsketten

Allianz für Aus- und Weiterbildung

Weiterbildungsrepublik

Übersicht

Nationale Weiterbildungsstrategie

Die wichtigsten Gesetze im Überblick

Förderung der beruflichen Weiterbildung

Ansprechpartner*innen

Arbeitslosengeld

Übersicht

Anspruchsvoraussetzungen

Höhe

Anspruchsdauer

Grundsicherung / Arbeitslosengeld II

Aktuelles und Übersicht

Anspruchsvoraussetzungen

Arbeitslosengeld II

Bildungspaket

Übersicht

Leistungen

Anlaufstellen

Beratung und Vermittlung

Beschäftigungschancen im SGB II

Organisation der Jobcenter

Fachkräfte und Integration

Aktuelles und Übersicht

Fachkräftestrategie

Fachkräftemonitoring

Fachkräfte-Netzwerke

Migration und Arbeit

Übersicht

Rechtliche Rahmenbedingungen

Nationaler Aktionsplan Integration

Annerkennung und Qualifizierung

Orientierung und Vermittlung

Flucht und Asyl

Digitalisierung der Arbeitswelt

Aktuelles und Übersicht

Transformation der Arbeitswelt

Austausch mit der betrieblichen Praxis

Übersicht

Initiative Neue Qualität der Arbeit

Lern-und Experimentierräume

Zukunftszentren

Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft: Arbeit neu denken

Rat der Arbeitswelt

Arbeitsrecht

Aktuelles und Übersicht

Arbeitnehmerrechte

Übersicht

Betriebliche Mitbestimmung

Kündigungsschutz

Jugendarbeitsschutz

Datenschutz

Arbeitszeitschutz

Mindestlohn

Aktuelles und Übersicht

Mindestlohnrechner

Mindestlohnkommission

Mindestlohn-Glossar

Leiharbeit / Werkverträge

Tarifverträge

Übersicht

Tarifvertragliche Sozialkassen

Teilzeit und flexible Arbeitszeit

Entsendung von Arbeitnehmern

Arbeitsschutz

Aktuelles und Übersicht

Arbeitsschutzausschüsse

Gesundheit am Arbeitsplatz

Technischer Arbeitsschutz

Produktsicherheit

Soziales

Übersicht: Soziales

Sozialversicherung

Aktuelles und Übersicht

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Geringfügige Beschäftigung

Künstlersozialversicherung

Sozialversicherungswahlen

Unfallversicherung

Übersicht

Unfallversicherung im Überblick

Was sind Arbeitsunfälle?

Was sind Berufskrankheiten?

Sachverständigenbeirat Berufskrankheiten

Aktuelles aus dem Berufskrankheitenrecht

Fragen und Antworten

Rente & Altersvorsorge

Aktuelles und Übersicht

Fakten zur Rente

Übersicht

Alternde Gesellschaft

Gesetzliche Rentenversicherung

Alterseinkommen und zusätzliche Vorsorge

Grundsicherung im Alter

Gesetzliche Rentenversicherung

Aktuelles und Übersicht

Wer ist versichert?

Leistungen der Gesetzlichen Rentenversicherung

Rentenberechnung

Fragen zur Gesetzlichen Rentenversicherung

Rentenlexikon

Grundrente

Zusätzliche Altersvorsorge

Übersicht

Betriebliche Altersvorsorge

Private Altersvorsorge

Fragen zur Zusätzlichen Altersvorsorge

Sozialhilfe

Aktuelles und Übersicht

Grundsätze der Sozialhilfe

Leistungen der Sozialhilfe

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Soziale Entschädigung

Aktuelles und Übersicht

Opferentschädigungsrecht

Fürsorgerische Leistungen

Rundschreiben

Zahlen und Daten zur Sozialen Entschädigung

Gesetze und Verordnungen

Versorgungsmedizin

Übersicht

Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit

Überarbeitung der Versorgungsmedizin-Verordnung

Teilhabe und Inklusion

Aktuelles und Übersicht

Politik für Menschen mit Behinderungen

Rehabilitation und Teilhabe

Stiftung Anerkennung und Hilfe

Persönliches Budget

Barrierefreie Gestaltung der Arbeit

Übersicht

Zielvereinbarungen und Mobilitätsprogramme

Zielvereinbarungsregister

Europa und die Welt

Übersicht: Europa und die Welt

Europa

Aktuelles und Übersicht

#MySocialEurope: Deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020

Beschäftigungs- und Sozialpolitik in der EU

Arbeiten innerhalb der EU

Außenbeziehungen der EU

Migration aus Drittstaaten

Europäische Fonds

Aktuelles und Übersicht

Europäischer Sozialfonds (ESF)

Europäischer Globalisierungsfonds (EGF)

Europäischer Hilfsfonds (EHAP)

Programm für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI)

International

Aktuelles und Übersicht

Internationale Beschäftigungs- und Sozialpolitik

Beschäftigungs- und Sozialpolitik im Rahmen von G7 / G20

Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (CSR)

Twinning (Verwaltungspartnerschaften)

Sozialversicherungsabkommen

Internationale Organisationen

Ministerium

Übersicht: Ministerium

Aufgaben des BMAS

Minister und Hausleitung

Beauftrage der Bundesregierung

Arbeiten und Ausbildung im BMAS

Übersicht

Arbeiten im BMAS

Ausbildung im BMAS

Veranstaltungen

Besucherzentrum

Bürgerbeteiligung

Übersicht

Dialogtour Hin. Gehört.

Zukunftsdialog

Geschichte des BMAS

Service

Übersicht: Service

Gesetze und Gesetzesvorhaben

Publikationen

Übersicht

Forschungsberichte

Mediathek

Übersicht

Videos

Bildergalerien

Podcasts

Webdokus

Statistiken (Open Data)

Übersicht

Rentenbestandsstatistik

Statistik zu Riester-Verträgen

Daten zur Rente

Finanzdaten der Sozialversicherung

Statistik zur Arbeitsgerichtsbarkeit

Arbeitsmarktstatistiken

Kontakt

Übersicht

Bürgertelefon

Kontaktformular

Abonnements

Übersicht

Newsletter

Übersicht

Newsletter-Anmeldung

Newsletter-Abmeldung

Newsletter-Archiv

RSS

Presse

Übersicht

Pressekontakt

Pressefotos

Pressemitteilungen

Meldungen

Reden

Interviews

Alternde Gesellschaft

Rente

Alternde Gesellschaft

Leben wir heute länger als früher?

Die Lebenserwartung bei Geburt hat sich in den letzten rund 150 Jahren in etwa verdoppelt.

Fernere Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren in Deutschland

 
Männer Frauen
1871/1881 9,6 10
1881/1890 9,8 10,3
1891/1900 10,1 10,6
1901/1910 10,4 11,1
1924/1926 11,5 12,2
1932/1934 11,9 12,6
1949/1951 12,8 13,7
1960/1962 12,4 14,6
1964/1966 12,3 15,1
1968/1970 11,8 14,9
1972/1974 12,2 15,5
1976/1978 12,6 16,1
1980/1982 13,1 16,8
1984/1986 13,7 17,5
1988/1990 14,2 18
1992/1994 14,5 18,2
1996/1998 15,1 18,9
2000/2002 15,9 19,6
2004/2006 16,8 20,2
2008/2010 17,3 20,6
2014/2016 17,81 21,03
2015/2017 17,8 21

Hinweise zur Interpretation

Die Lebenserwartung in Deutschland ist in den vergangenen knapp 150 Jahren massiv angestiegen. So hat sich die Lebenserwartung bei Geburt seit 1871 bei beiden Geschlechtern in etwa verdoppelt und liegt aktuell bei 78,4 Jahren (Männer) bzw. 81,2 Jahren (Frauen). Diese Entwicklung ist wesentlich auf in dieser Zeitspanne verbesserte Ernährungs-, Hygiene- und Wohnbedingungen zurückzuführen, die die Mortalität von Säuglingen, Kindern und Müttern deutlich senkten.

Die in der jüngeren Vergangenheit zu beobachtende Zunahme der Langlebigkeit schlägt sich wiederum in der ferneren Lebenserwartung ab einem Alter von 65 Jahren nieder. Sie beträgt bei Männern 17,8 Jahre und bei Frauen 21 Jahre, womit sich die verbleibende Lebenszeit 65-Jähriger in den letzten 40 Jahren für beide Geschlechter um etwa fünf Jahre erhöht hat. Dabei hat sich der Anstieg der Lebenserwartung in den letzten Jahren abgeschwächt, zwischen 2014/2016 und 2015/2017 ist die fernere Lebenserwartung für Männer und Frauen annähernd konstant geblieben. Aktuelle Bevölkerungsvorausberechnungen gehen jedoch weiterhin von einem künftigen Anstieg der Lebenserwartung aus.

Definition

Bei den Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes (Periodentafeln) handelt sich um eine Momentaufnahme der Sterblichkeitsverhältnisse der gesamten Bevölkerung für den jeweiligen Zeitpunkt. Eine Prognose der zukünftigen Entwicklung der Lebenserwartung ist nicht eingeschlossen. Die Lebenserwartung Neugeborener gibt an, wie lange sie den aktuellen Überlebensverhältnissen entsprechend durchschnittlich leben würden. 65-Jährige erreichen statistisch gesehen ein höheres Lebensalter als Neugeborene, weil Sterberisiken vor dem Alter 65 bereits überlebt wurden. Es handelt sich um Durchschnittswerte für die Gesamtbevölkerung, die in unterschiedlichen demografischen Gruppen unterschiedlich hoch ausfallen können. Bekannt sind insbesondere Unterschiede nach Bildung, Einkommen und Gesundheit.

Bekommen wir heute weniger Kinder als früher?

Seit Ende der 1970er Jahre liegt die Zahl der Geburten unter dem bestandserhaltenden Niveau.

Entwicklung der zusammengefassten Geburtenziffer

 
Jahr 1952 1955 1958 1961 1964 1967 1970 1973 1976 1979 1982 1985 1988 1991 1994 1997 2000 2003 2006 2009 2012 2015 2017
alte Bundesländer* 2,07 2,1 2,28 2,45 2,54 2,49 2,01 1,54 1,45 1,38 1,41 1,28 1,41 1,42 1,35 1,44 1,41 1,36 1,34 1,35 1,4 1,5 1,58
neue Bundesländer 2,4 2,33 2,21 2,4 2,51 2,34 2,19 1,58 1,64 1,9 1,86 1,73 1,67 0,98 0,77 1,04 1,21 1,26 1,3 1,4 1,48 1,56 1,61

* ab 2001 ohne Berlin West/Ost

Zusammengefasste Geburtenziffer (durchschnittliche Kinderzahl je Frau): Summe der altersspezifischen Geburtenziffern nach der Geburtsjahrmethode.
Ab 2011: Ergebnisse auf Grundlage des Zensus 2011.

Hinweise zur Interpretation

Für Deutschland insgesamt und das frühere Bundesgebiet werden zunächst das Geburtenhoch der 1960er Jahre und der Geburtenrückgang in den 1970er Jahren sichtbar. Durch den Anstieg der Kinderlosigkeit und den Rückgang der Kinderanzahl pro Frau sinkt die Geburtenrate.

In den Jahren danach bleibt die Geburtenrate in etwa bei 1,4 Kindern pro Frau konstant. Diese Anzahl an Kindern reicht nicht aus, um die Elterngeneration zu ersetzen und die Bevölkerungszahl konstant zu halten. Hierfür wäre eine Geburtenziffer von 2,1 Kindern je Frau notwendig. In der DDR lag die Geburtenzahl Ende der 1970er und in den 1980er Jahren deutlich über dem westdeutschen Niveau. Nach der Wiedervereinigung kam es hier zu einem historischen Tief der Geburtenzahl, der seitdem anhaltende Anstieg scheint bisher ungebrochen.

In jüngster Zeit zeichnet sich ein leichter Anstieg des Geburtenniveaus ab. Dies hat bei deutschen Frauen u.a. mit einem Timing-Effekt (mehr Kinder von Frauen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren) zu tun. Dazu kommt eine deutliche Zunahme der Geburtenziffer ausländischer Frauen in Folge der starken Zuwanderung. Dieser Effekt ist jedoch vermutlich eher temporärer Natur. Ein dauerhafter deutlicher Anstieg der Geburtenziffer, der langfristig eine Abmilderung des Rückgangs der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bewirken könnte, ist insgesamt nicht zu erkennen.

Definition

Die zusammengefasste Geburtenziffer ist die Summe aller altersspezifischen Geburtenziffern der Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren für ein Kalenderjahr. Sie ist eine zusammengesetzte, hypothetische Kennziffer und gibt an, wie viele Kinder je Frau geboren würden, wenn für deren ganzes Leben die altersspezifischen Geburtenziffern des jeweils betrachteten Kalenderjahres gelten würden. Die zusammengefasste Geburtenziffer hat den Nachteil, dass sie durch das Vorziehen von Geburten in ein niedrigeres oder das Verschieben in ein höheres Lebensalter beeinflusst wird. Damit wird in den letzten Jahren die tatsächliche Fertilität der Frauen durch die zunehmende Zahl von Geburten im höheren Alter unterschätzt.

Ist die Bevölkerungsentwicklung eine Belastung für das Sozialsystem?

Ab 2025 wird der Altenquotient stark ansteigen, die Geburtenziffer aber niedrig bleiben.

Entwicklung des Alten-, Jugend- und Gesamtquotienten

 
1950 1955 1960 1965 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050 2055 2060
Altenquotient 16,26 18,05 19,29 21,68 24,57 26,61 26,88 23,74 23,57 24,74 26,76 31,69 33,81 34,74 36,6 40,88 47,57 53,08 53,6 53,97 55,24 58,13 59,72
Jugendquotient 50,79 50,21 47,27 50,07 53,36 51,16 46,34 38,17 34,25 34,26 33,98 32,92 30,27 30,26 30,09 31,36 33,13 33,83 32,66 31,68 31,58 32,49 33,31
Gesamtquotient 67,05 68,26 66,56 71,76 77,93 77,78 73,21 61,91 57,82 59 60,74 64,61 64,08 65 66,69 72,25 80,69 86,91 86,26 85,65 86,82 90,62 93,03

Hinweise zur Interpretation

Die Abhängigenquotienten (d.h. der Alten- und Jugendquotient sowie der entsprechende Gesamtquotient) spiegeln das jeweilige quantitative Verhältnis der Bevölkerung im nichterwerbsfähigen Alter (Zähler) zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (Nenner) wider. Ein Gesamtquotient unterhalb von 100 ergibt sich, wenn die Anzahl der Erwerbsfähigen höher ist als die der Summe aus Alten und Jungen. Sind beide Vergleichsgruppen gleich groß sind, ergibt sich ein Wert von 100.

Der Hintergrund der Kennzahlen ist die Überlegung, dass nur die Erwerbstätigen im engeren Sinne wirtschaftlich produktiv sind und das Leben der Jungen sowie der schon im Ruhestand weilenden Alten finanzieren müssen. Beide Quotienten folgen unterschiedlichen Entwicklungslinien. Niedrige Geburtenzahlen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren, ihr starker Anstieg bis zu den Baby-Boomer-Jahrgängen und das darauffolgende Absinken führen dazu, dass der Jugendquotient zu Beginn der [19]70er Jahre seine Höchstwerte erreichte und anschließend deutlich abfiel. Seit Mitte der 80er Jahre geht der Wert geringfügig aber beständig zurück. Der Altenquotient ist von niedrigem Niveau ausgehend bis Ende der 70er Jahre angestiegen und wird nach aktuellen Vorausberechnungen etwa ab 2025 bis 2035 erneut stark steigen, weil dann die Babyboomer das Rentenalter erreichen. Danach erfolgt jedoch kein Rückgang, weil die Geburtenziffer seit 1970 auf niedrigem Niveau verharrt. Beide Quotienten spiegeln den demografischen Wandel und verdeutlichen die zunehmenden Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme auf der Einnahmen- und Ausgabenseite.

Definition

Der Altenquotient wird als Verhältnis der 65-Jährigen und älteren zu den Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 64 gebildet, der Jugendquotient als Verhältnis der Personen im Alter von 0 bis 19 Jahren zu den Personen im erwerbsfähigen Alter. Angegeben ist die Anzahl Älterer bzw. Jüngerer je 100 Personen im erwerbsfähigen Alter. Der Gesamtquotient ist die Summe aus Alten- und Jugendquotient. So entfielen im Jahr 2017 auf 100 Personen im Erwerbsalter 66 Personen, die jünger als 20 Jahre oder 65 Jahre und älter waren. Daraus ergibt sich ein Quotient von 66.

Dargestellt sind Werte ab 2011 gemäß Zensus 2011; Werte ab 2018 gemäß aktualisierter 13. koordinierter Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes (aktualisierte Rechnung auf Basis 2015); Variante 2A - Kontinuität bei stärkerer Zuwanderung (langfristiger Wanderungssaldo: + 200.000 jährlich).

Arbeiten wir heute länger als früher?

Die Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen ist im Vergleich zu den übrigen Erwerbstätigen stark gestiegen.

Erwerbstätigenquoten Älterer

 
2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2016 2018
20 bis 64 Jahre 68,7 68,8 67,9 71,1 74 75 76,9 77,7 78,6 79,9
55 bis 59 Jahre 56,4 59,4 61,3 64,3 68,8 71,7 75,1 77,2 79,4 80,8
60 bis 64 Jahre 19,6 22,2 25,3 29,7 35,1 41,1 46,6 52,6 56 60,3

Hinweise zur Interpretation

Die Erwerbstätigenquote in der Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen ist seit dem Jahr 2000 im Vergleich zu den übrigen Erwerbstätigen überdurchschnittlich stark angestiegen. Mit einem Anstieg von rund 20 Prozent auf gut 60 Prozent im Jahr 2018, hat sie sich insgesamt verdreifacht. Bei Frauen hat sich die Erwerbstätigenquote dieser Altersgruppe seit 2000 sogar mehr als vervierfacht, bei Männern mehr als verdoppelt.

Definition

Erwerbstätigenquoten zeigen den Anteil der Erwerbstätigen an der gleichaltrigen Bevölkerung. Die aufgeführten Quoten richten sich durchgängig nach den international gebräuchlichen Kriterien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), nach denen jede Person im erwerbsfähigen Alter, die in einem einwöchigen Berichtszeitraum mindestens eine Stunde lang entgeltlich gearbeitet hat, als erwerbstätig gilt.

Zu den Erwerbstätigen werden hierbei Personen in einem Arbeitsverhältnis sowie Personen, die selbstständig ein Gewerbe oder eine Landwirtschaft betreiben, sowie mithelfende Familienangehörige (auch ohne Bezahlung) gezählt.

Rente