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Alterseinkommen und zusätzliche Vorsorge

Rente

Alterseinkommen und zusätzliche Vorsorge

Was ist die bedeutendste Einkommensquelle im Alter?

Knapp 2/3 der Alterssicherungsleistungen für 65-Jährige und Ältere stammen aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Einkommensquellen im Alter (2015)

 
Gesetzliche Rentenversicherung 63,00
Andere Alterssicherungsleistungen 14,00
Betriebliche Altersversorgung 7,70
Private Vorsorge 7,60
Restl. Einkommen 7,00
Transferleistungen 0,70

Hinweise zur Interpretation

Die gesetzliche Rentenversicherung ist die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Sie zahlt knapp zwei Drittel der Alterssicherungsleistungen an die 65-Jährigen und Älteren. Die betriebliche Altersversorgung macht rund 8 Prozent aus. Aus den anderen Alterssicherungssystemen stammen 14 Prozent. Zusammen erreichen die übrigen drei Einkommensquellen (private Vorsorge, Transferleistungen und sonstige Einkommen) rund 16 Prozent.

Definition

Mit der Studie Alterssicherung in Deutschland (ASID) werden im Rahmen einer repräsentativen Stichprobenbefragung Informationen zu Art und Höhe aller Alterseinkommen auf der Personen- und Ehepaarebene erhoben. Sie ist eine Ergänzung der Statistiken der Leistungsträger, die nur jeweils für ihren Bereich und in erster Linie fallbezogen Daten bereitstellen können. Die gesamten Bruttoeinkommen der 65-Jährigen und Älteren setzten sich aus verschiedenen Einkommenskomponenten zusammen. Neben der gesetzlichen Rentenversicherung sind dies andere Alterssicherungsleistungen (z.B. Pensionen oder Leistungen berufsständischer Versorgungswerke), Leistungen aus betrieblicher (Privatwirtschaft und Öffentlicher Dienst) und privater Altersvorsorge (z.B. Zahlungen aus Lebensversicherungen), Transfereinkommen (wie Grundsicherung im Alter) und sonstige Einkommen (z.B. aus Erwerbstätigkeit). Selbstgenutztes Wohneigentum und andere Formen der Alterssicherung sind hier nicht erfasst.

Warum sind manche Renten so niedrig?

Bereits nach fünf Jahren Beitragszahlung besteht ein Anspruch auf eine Altersrente. Jedes weitere Beitragsjahr wirkt sich steigernd auf die Höhe aus.

Durchschnittliche Rentenhöhen nach Beitragsjahren (2017)

 
Durchschnittliche Altersrente nach Beitragszeiten im Rentenbestand Beitragsjahre
unter 15 270
15 bis unter 25 489
25 bis unter 35 777
35 bis unter 45 1111
45 und mehr 1359

Hinweise zur Interpretation

Die Rentenhöhe in der gesetzlichen Rentenversicherung orientiert sich am Äquivalenzprinzip: Wer mehr und länger einzahlt, der bekommt auch eine höhere Rente. Da man schon nach fünf Beitragsjahren eine Rente bekommt, sagt die Höhe der Durchschnittsrente wenig über das Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung aus. Kleine Renten aufgrund kurzer Beitragszeiten verschieben den Durchschnitt deutlich nach unten. Oftmals sind Personen mit kurzen Beitragszeiten anderweitig für das Alter abgesichert, weil sie zum Beispiel selbstständig oder verbeamtet wurden.

Definition

Eine Altersrente erhält jede Person mit Erreichen der Altersgrenze, die mindestens 5 Jahre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt hat. Ausgewiesen als Rentenhöhe ist der Rentenzahlbetrag nach Abzug des Eigenanteils an den Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung.

Nicht für alle Altersrenten liegen Angaben zu den Versicherungszeiten vor. Unter anderem müssen Renten mit Versicherungszeiten im Ausland (Vertragsrenten) ausgeschlossen werden. Daher weichen die durchschnittlichen Rentenzahlbeträge von denen in anderen Übersichten ab.

Haben Frauen weniger Altersrente als Männer?

Obwohl der Abstand kleiner wird, sind Altersrenten von Frauen im Durchschnitt durch ihre unterschiedliche Erwerbsbiografie immer noch deutlich niedriger als die von Männern.

Eigenständige Alterssicherung von Frauen

 
Jahr Frauen Männer Durchschnittsrente Frauen als Anteil Durchschnittsrente Männer, in %
1985* 326 753 43,2935
1995 452 877 51,5393
2005 438 836 52,3923
2015** 679 1006 67,495
2017 716 1048 68,3206

* 1985 Wert für die alten Bundesländer

** Sondereffekt durch "neue Mütterrenten" im Jahr 2015, wodurch eine Vielzahl von Kleinstrenten zugegangen sind, ist herausgerechnet

Hinweise zur Interpretation

Frauen erzielen eine niedrigere Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung als Männer. Im Zeitverlauf verringern sich jedoch die Geschlechterunterschiede. Die Altersrente wird im Wesentlichen durch die Beiträge aus Erwerbstätigkeit geprägt. Unterschiede zwischen Frauen und Männern in den Erwerbsbiografien führen somit zu unterschiedlichen Rentenhöhen. Die wachsende Erwerbsbeteiligung von Frauen und die bessere Anerkennung von Familienarbeit in der gesetzlichen Rentenversicherung tragen dazu bei, dass sich die Unterschiede in den Rentenhöhen zwischen Frauen und Männern im Zeitverlauf verringern.

Definition

Die Altersrente der gesetzlichen Rentenversicherung ist die wichtigste Einkommensquelle älterer Menschen. Die hier dargestellten Daten des Rentenzugangs der Deutschen Rentenversicherung geben die durchschnittlichen Rentenhöhen von Frauen und Männern wieder, die im jeweiligen Jahr erstmals eine Altersrente bezogen haben. Dadurch werden aktuelle Entwicklungen im Rentengeschehen sichtbarer als bei einem Vergleich aller Rentnerinnen und Rentner. Ausgewiesen als Rentenhöhe ist der Rentenzahlbetrag nach Abzug des Eigenanteils an den Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung.

Wie hat sich die Verbreitung der zusätzlichen Altersvorsorge seit den "Riester-Reformen" entwickelt?

Trotz heute stagnierender Werte haben seit 2001 deutlich mehr Menschen als früher eine zusätzliche Vorsorge abgeschlossen.

Verbreitung der zusätzlichen Altersvorsorge

 
Aktive BAV-Anwartschaften Riester-Verträge
2001 14,6 1,4
2003 16,9 3,9
2005 18,3 5,4
2007 18,6 10,6
2009 18,7 13,5
2011 19,5 15,4
2013 20,2 16
2015 20,2 16,5
2017 20,8 16,6

Hinweise zur Interpretation

Der Aufwuchs der betrieblichen Altersvorsorge (BAV) ist ausgehend von 14,6 Mio. Anwartschaften überwiegend in den Jahren 2001 bis 2005 erfolgt und hat in den letzten Jahren an Dynamik verloren. Seit Ende 2013 bis Ende 2017 ist die Anwartschaftsanzahl nur noch von 20,2 Mio. auf 20,8 Mio. angestiegen. Auch die Verbreitung der Riester-Rente stagniert in den letzten Jahren, nachdem der jährliche Zuwachs bis zum Jahr 2011 noch bei einer Million und mehr Verträgen lag. Die Gesamtzahl der Riester-Verträge belief sich Ende 2017 auf 16,6 Mio.

Definition

Dargestellt ist die absolute Zahl an Anwartschaften bzw. Verträgen, die nicht mit der Anzahl der jeweiligen Personen (Vertragsinhaber) gleichzusetzen ist. Dies liegt in erster Linie daran, dass Personen mehrere BAV-Anwartschaften oder Riester-Verträge haben können.

Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Einkommen und zusätzlicher Vorsorge?

Knapp 47 Prozent der 25- bis 65-Jährigen, die brutto weniger als 1.500 € pro Monat beziehen, haben keine zusätzliche Altersvorsorge.

Verbreitungsquote der zusätzlichen Altersvorsorge nach dem Bruttolohn (2015)

 
monatl. Bruttolohn in Tsd. Euro mit zus. AV mit ZÖD mit BAV (ohne ZÖD) mit Riester
unter 1,5 53,5 13,4 17,7 38,0
1,5 bis u. 2,0 59,3 16,0 25,5 36,1
2,0 bis u. 2,5 62,1 16,9 30,6 30,1
2,5 bis u. 3,0 70,5 26,7 33,1 32,0
3,0 bis u. 3,5 75,3 24,3 42,2 33,2
3,5 bis u. 4,0 78,9 22,4 49,7 30,8
4,0 bis u. 4,5 84,8 24,3 54,5 30,6
über 4,5 86,8 10,6 71,4 35,9

Hinweise zur Interpretation

Knapp 47 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter zwischen 25 und unter 65 mit einem Bruttolohn von weniger als 1.500 Euro pro Monat haben weder eine betriebliche Altersversorgung (BAV) noch einen Riester-Vertrag. Betrachtet man nur die Riester-Rente zeigt sich, dass Geringverdiener sogar etwas häufiger einen Riester-Vertrag besitzen als Besserverdiener. Dies dürfte auf die gerade für Geringverdiener besonders lohnende Zulagenförderung zurückzuführen sein. Bei der betrieblichen Altersversorgung ist dagegen die Verbreitung deutlich vom Einkommen abhängig. Nur bei der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst (ZÖD) ist dies nicht der Fall.

Definition

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine umfangreiche Personenbefragung zur Verbreitung der Altersvorsorge in Deutschland durchführen lassen, bei der sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Alter zwischen 25 und unter 65 Jahren befragt wurden. Die Befragung wurde im Herbst 2015 durchgeführt und basiert auf einer Nettostichprobe von knapp 11.000 Personen. Sie liefert wichtige Hinweise auf die Verbreitung der zusätzlichen Altersvorsorge in Bezug auf relevante strukturelle Informationen zu den soziodemographischen Merkmalen der vorsorgenden Personen, die bei den Trägern und den Unternehmen nicht vorliegen - wie die hier als Anteil an den Beschäftigten im Alter zwischen 25 und unter 65 Jahren dargestellten Verbreitungsquoten der zusätzlichen Altersvorsorge nach der Höhe des Einkommens (Bruttolohn).

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