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Arbeitsförderung

3. September 2019

Die Arbeitsförderung ist Kernstück der staatlichen Arbeitsmarktpolitik. Mit der Arbeitsförderung soll Arbeitslosigkeit vermieden oder verkürzt werden.

Männer mit Schutzhelm inspizieren eine Industrieanlage.

Hauptziel der Arbeitsförderung ist es, dem Entstehen von Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken, die Dauer von Arbeitslosigkeit zu verkürzen, den Ausgleich von Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu unterstützen und die individuelle Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern Dafür stehen verschiedene Instrumente der aktiven Arbeitsförderung zur Verfügung, die im Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III) geregelt sind und von den Agenturen für Arbeit umgesetzt werden. Diese Instrumente und weitere Leistungen zur Eingliederung in Arbeit, die im Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) geregelt sind, werden auch von den Jobcentern umgesetzt. Für Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht oder bereits arbeitslos sind, aber auch für junge Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, gibt es eine ganze Bandbreite an Förderleistungen. Die Förderung der beruflichen Bildung ist dabei ein zentraler Bestandteil arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Folgende individuelle Förderleistungen aus dem SGB III unterstützen betroffene Personen, schneller eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder aber eine Berufsausbildung zu beginnen:

Sozialgesetzbuch III und die entsprechenden Förderleistungen

Berufsberatung, Ausbildungsvermittlung und Arbeitsvermittlung (§§ 29-43 SGB III)

Aktivierung und berufliche Eingliederung (§§ 44-47 SGB III)

Berufswahl und Berufsausbildung (§§ 48-80 SGB III)

Berufliche Weiterbildung (§§ 81-87 SGB III)

Aufnahme einer Erwerbstätigkeit (§§ 88-94 SGB III)

Verbleib in Beschäftigung (§§ 95-111 SGB III)

Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben (§§ 112-129 SGB III)

Insolvenzgeld (§§ 165-172 SGB III)

Sozialgesetzbuch II

Die oben genannten Leistungen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt stehen größtenteils auch Personen zur Verfügung, die Arbeitslosengeld II beziehen. Rechtsgrundlage der Arbeitsförderung in der Grundsicherung für Arbeitssuchende ist das Sozialgesetzbuch II - Grundsicherung für Arbeitssuchende. Mit den Leistungen nach dem SGB II sollen arbeitslose Menschen und ihre Angehörigen unterstützt werden, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, um ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu bestreiten.
Neben den im SGB III geregelten Eingliederungsleistungen (mit Ausnahmen) stehen außerdem noch folgende Förderangebote zur Verfügung:

A-Z der Ar­beits­för­de­rung

Die Broschüre gibt einen kompakten Überblick über die Leistungen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III).

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