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Unternehmen nominiert

26. August 2011

Deutscher Arbeitsschutzpreis 2011 wird auf der Arbeitsschutzmesse A+A am 18. Oktober in Düsseldorf verliehen.

Ein Arbeiter auf einem Industriegelände.

Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind ein hohes Gut. Unternehmen, die sich in besonderer Weise darum kümmern, zeichnen sich nicht nur durch ihre Verantwortung gegenüber den Beschäftigten aus. Sie stärken außerdem ihre Attraktivität als Arbeitgeber und sind damit gut gerüstet, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Diese einhellige Ansicht vertrat die mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Verbänden besetzte Jury im Wettbewerb um den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2011 und nominierte gestern elf Unternehmen aus ganz Deutschland, die sich vorbildlich für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 202 Unternehmen, vom Kleinstunternehmen bis hin zum Großkonzern, aus unterschiedlichen Branchen mit ihren Beiträgen beworben. Der Deutsche Arbeitsschutzpreis wird 2011 bereits zum zweiten Mal vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dem Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ausgelobt.

Die Jury unter dem Vorsitz von Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Dr. Joachim Schuster, Staatsrat bei der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit der Freien Hansestadt Bremen und Marina Schröder, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) bewertete Produkte oder Prozesse der Bewerber anhand von Kriterien wie Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit, Innovation sowie Übertragbarkeit in den betrieblichen Alltag. Die drei Initiatoren zeigten sich beeindruckt sowohl von der Kreativität als auch von der Bereitschaft der Bewerber über das gesetzlich festgelegte Maß hinaus in die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten zu investieren. Ein Einsatz, der sich lohnt: Die Besten von ihnen legen auf diese Weise ein verlässliches Fundament für eine leistungsstarke Wirtschaftskraft am Standort Deutschland.

Für eine Auszeichnung sind folgende elf Unternehmen nominiert:

  • bad & heizung Kreuz GmbH, Schallstadt

  • Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR

  • buw Unternehmensgruppe, Osnabrück

  • Evangelisches Johannesstift Behindertenhilfe gGmbH, Berlin

  • Harry Wegner GmbH & Co. KG, Hamburg

  • Hoppen Innenausbau GmbH, Mönchengladbach

  • Hydro Building Systems GmbH – Werk Gerstungen

  • Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden

  • Pilkington Deutschland AG, Weiherhammer

  • RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH

  • Schweißtechnische und Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH

 

Am Wettbewerb beteiligen konnten sich aktive und innovative Unternehmen und Unternehmensverbünde sowie Berater und Forscher aus ganz Deutschland. Die besten Konzepte und Ideen werden auf dem europaweit größten Fachkongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit angeschlossener Fachmesse, der A+A 2011, am 18. Oktober 2011 in Düsseldorf bekannt gegeben und prämiert. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 40.000 EUR vergeben.

Mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis 2011 sollen besonders wirksame und innovative Arbeitsschutzmaßnahmen bekannt gemacht und als gute Beispiele herausgestellt werden. Der Arbeitsschutzpreis ist Teil der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern. Für den Zeitraum 2008 bis 2012 haben sich die Träger der GDA zum Ziel gesetzt, die Zahl und Schwere von Arbeitsunfällen in den Betrieben zu verringern, Muskel-Skeletterkrankungen zu reduzieren und Hauterkrankungen zu vermeiden.

 

Mehr Informationen zum Wettbewerb: www.gda-portal.de/arbeitsschutzpreis

Wettbewerbsbüro:

Deutscher Arbeitsschutzpreis 2011
c/o IFOK GmbH
Tel.: 030 53 60 77-68
Fax: 030 53 60 77-20
E-Mail: arbeitsschutzpreis@ifok.de

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