Die Kommission zur Sozialstaatsreform (KSR) wurde im September 2025 eingesetzt und hat Vorschläge für einen modernen Sozialstaat im Sinne der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hatte die Leitung dieser Regierungskommission inne und setzte damit einen Auftrag aus dem Koalitionsvertrag um.
Die KSR setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundes, der Länder und der Kommunen zusammen.
Auf Bundesebene gehörten ihr neben dem BMAS die folgenden fachlich betroffenen Ressorts an:
- Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)
- Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)
- Bundesfinanzministerium (BMF)
- Bundesgesundheitsministerium (BMG)
- Bundesministerium des Innern (BMI)
- Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
- Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
Die Länder wurden durch den Freistaat Bayern, die Freie und Hansestadt Hamburg, Nordrhein-Westfalen, den Freistaat Sachsen und Niedersachsen vertreten.
Die Kommunen wurden von den kommunalen Spitzenverbänden (Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund) repräsentiert.
Arbeitsweise der Kommission (Organigramm)
Mitglieder der Kommission
Bundesministerien
- BMAS
- Nermin Fazlic, Kommissionsleitung
- BMBFSFJ
- Almut Enderlein
- BMF
- Prof. Dr. Armin Steinbach
- BMDS
- Dr. Dominik Böllhoff
- BMG
- Dr. Georg Milde
- BMI
- Sebastian Wüste
- BMJV
- Alfred Bindels
- BMWE
- Dr. Benjamin Weigert
- BMWSB
- Annett Jura
Bundesländer
- Bayern
- Markus Zorzi
- Hamburg
- Susanne Nicolaus
- Sachsen
- Michael Heidrich
- Niedersachsen
- Dr. Gesa Schirrmacher
- Nordrhein-Westfalen
- Markus Leßmann
Kommunale Spitzenverbände
- Deutscher Landkreistag
- Dr. Irene Vorholz
- Deutscher Städtetag
- Stefan Hahn
- Deutscher Städte- und Gemeindebund
- Marc Elxnat
Zusätzlicher Teilnehmer
- Bundeskanzleramt
- Ulrich Baur
Parlamentarisches Begleitgremium
- SPD
- Dagmar Schmidt MdB
- SPD
- Annika Klose MdB
- SPD
- Parsa Marvi MdB
- CDU/CSU
- Marc Biadacz MdB
- CDU/CSU
- Peter Aumer MdB
- CDU/CSU
- Dr. Markus Reichel MdB
Das Wissen von Expertinnen und Experten, Stakeholdern und Verwaltungsmitarbeitenden ist durch Stakeholder- und Fachgespräche in die Arbeit der Kommission eingeflossen. Reformvorschläge, die von der Fachöffentlichkeit eingereicht wurden, wurden von der Kommission geprüft und priorisiert.
Angehörte Verbände, Sozialpartner und Träger aus den Stakeholder-Gesprächen
- AOK-Bundesvorstand
- Arbeiterwohlfahrt e. V.
- Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung
- Bitcom e. V.
- Bundesagentur für Arbeit (BA)
- Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe (BAGüS)
- Bundesrechnungshof
- Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW)
- Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V.
- Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeber (BDA)
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
- Deutsche Industrie- und Handelskammer
- Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
- Deutscher Behindertenrat
- Deutscher Bundesjugendring e. V.
- Deutscher Caritasverband e. V.
- Deutscher Familienverband e. V.
- Deutscher Frauenrat
- Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
- Deutscher Mieterbund (DMB) e. V.
- Deutsches Rotes Kreuz e. V.
- Diakonie Deutschland
- Die jungen Unternehmer
- Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie e.V.
- Familienkasse bei der Bundesagentur für Arbeit (BA)
- Gemeinsamer Bundesausschuss
- GKV-Spitzenverband
- Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
- Paritätischer Wohlfahrtsverband e. V.
- Sozialverband Deutschland (SoVD)
- Sozialverband VdK Deutschland e. V.
- Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)
- Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e. V.
- Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.
Stellungnahmen angehörter Stakeholder
- Diakonie Deutschland [PDF, 184KB] (derzeit nicht barrierefrei)
- Caritas [PDF, 233KB]
- Paritätischer Wohlfahrtsverband [PDF, 118KB]
- Arbeiterwohlfahrt [PDF, 331KB]
- Deutscher Behindertenrat [PDF, 215KB]
- Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen [PDF, 271KB]
- Sozialverband Deutschland SoVD [PDF, 288KB]
- Sozialverband VDK Deutschland [PDF, 225KB]
- Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband [PDF, 211KB]
- Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie [PDF, 158KB]
- Deutscher Frauenrat [PDF, 247KB]
- Deutscher Bundesjugendring [PDF, 800KB] (derzeit nicht barrierefrei)
- Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeber [PDF, 287KB]
- Bundesagentur für Arbeit [PDF, 157KB]
- Familienkasse bei der Bundesagentur für Arbeit [PDF, 143KB]
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung [PDF, 98KB]
- Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe [PDF, 179KB]
- Gemeinsamer Bundesausschuss [PDF, 219KB] (derzeit nicht barrierefrei)
- Bundesrechnungshof [PDF, 3MB] (derzeit nicht barrierefrei)
Weitere Stellungnahmen
- Deutscher Juristinnenbund [PDF, 238KB]
- Deutscher Juristinnenbund: Policy Paper [PDF, 481KB] (derzeit nicht barrierefrei)
- Deutscher Landkreistag [PDF, 195KB] (derzeit nicht barrierefrei)
- VISA und Nortal [PDF, 2MB] (derzeit nicht barrierefrei)
- Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. [PDF, 271KB]
- PROSOZ Herten GmbH [PDF, 1MB]
- Zentrum für neue Sozialpolitik [PDF, 443KB]
Ein Gremium auf Staatssekretärsebene hat die Arbeit der Kommission gesteuert und mit den übrigen Vorhaben der Bundesregierung verzahnt. Eine Begleitgruppe von Mitgliedern der Koalitionsfraktionen begleitete die Arbeit der Kommission und konnte fachliche Impulse aus dem parlamentarischen Raum einspeisen.