Navigation und Service

Sie sind hier:

Entwicklung des Tarifgeschehens vor und nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns

Titelblatt des Forschungsberichts FB562
  • Stand Dezember 2020
  • Artikelnummer FB562

Die Studie "Entwicklung des Tarifgeschehens vor und nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns", durchgeführt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) im Auftrag des BMAS, erfüllt einen Teil des gesetzlichen Auftrags der Evaluation des Mindestlohngesetzes nach §23 MiLoG. Die Studie untersucht ob, und wenn ja, welchen Einfluss die Einführung und die Anpassungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die Tarifpolitik in neun ausgewählten Niedriglohn-Branchen (Landwirtschaft, Fleischverarbeitung, Bäckerhandwerk, Einzelhandel, Post-Kurier- und Expressdienste, Gastronomie und Beherbergung, Private Wach- und Sicherheitsdienste, Systemgastronomie, Friseurhandwerk) hatten. Die Studie analysiert branchenspezifisch sowohl mögliche Veränderungen des Tarifvertragssystems als auch die Entwicklung der Tariflohnerhöhungen und Tariflohnstruktur. 

Neben eigenen quantitativen und qualitativen Auswertungen der Autorinnen und Autoren sind in die Studie die Ergebnisse einer gleichnamigen Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts, basierend auf Daten des Tarifindex 2012 bis 2018, eingeflossen.

Eine Frau und ein Mann sitzen an einem Schreibtisch, die Frau zeigt auf ein Dokument.

Ar­beits­recht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales schützt die Rechte der Arbeitnehmer mit Gesetzen und Verordnungen.

Seite teilen