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Hubertus Heil in Ludwigshafen

11. Februar 2020

Hubertus Heil war am 10. Februar 2020 zu Gast im Pfalzbau Ludwigshafen.

Bild von Hubertus Heil in einer Sprechblase mit der Aufschrift "Ludwigshafen - Leben und Arbeit vor Ort. Soziale Sicherheit - Arbeit von morgen".

"Ich will wissen, ob unsere Politik bei Ihnen im Alltag ankommt" - Mit diesen Worten begrüßte Bundesminister Hubertus Heil die Bürgerinnen und Bürger, die am 10. Februar trotz Sturmtief "Sabine" den Weg in den Pfalzbau Ludwigshafen gefunden hatten. Rund 120 Teilnehmende aus Ludwigshafen und Umgebung waren der Einladung gefolgt, sich vor Ort mit dem Minister darüber auszutauschen, wie Leben und Arbeit künftig besser gestaltet werden können.

Zunächst gab es in vier parallelen Dialoginseln die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen: Wie kann Arbeit geschaffen werden, die zum Leben passt? Wie bleibt man fit im Beruf? Und was kann der Sozialstaat heute und in Zukunft leisten? Mit dabei waren neben Arbeitsminister Heil auch Unterabteilungsleiter Stefan Marx und Referatsleiter Martin Mindermann. Die Vertreter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales beantworteten Fragen und erklärten Hintergründe sowie politische Vorhaben genauer.

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Anschließend konnten die Bürgerinnen und Bürger in der Townhall konkrete Anliegen und Fragen an den Minister richten. Kernthemen waren der Wandel der Arbeitswelt in Zeiten von Digitalisierung und Fachkräftemangel, die Notwendigkeit von Weiterbildung sowie die Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige. Um diesen das Leben zu erleichtern, gebe es seit dem 1. Januar 2020 keinen Unterhaltsrückgriff auf Einkommen bis zu 100.000 EUR, erklärte der Minister den Anwesenden. Diskutiert wurden ebenfalls Chancen und Risiken flexiblerer Arbeitszeiten. Hier ermöglicht die Brückenteilzeit seit 2019 eine zeitlich befristete Teilzeitarbeit mit Rückkehrrecht in die vorherige Arbeitszeit.

Ein weiteres Thema war die Forderung nach adäquaten Weiterbildungsangeboten. Bundesminister Heil unterstrich die Notwendigkeit, Berufs- und Hochschulen zu Kompetenzzentren für Weiterbildung auszubauen, um die Menschen auf die Arbeit von morgen vorzubereiten. Auf Fragen und Perspektiven hinsichtlich des Wandels der Arbeitswelt, ging Hubertus Heil ebenfalls detailliert ein und betonte, dass dem Land die Arbeit nicht ausgehen werde, sondern sich Berufsbilder verändern.

"Sie haben mir eine ganze Menge Holz mitgebracht", resümierte Hubertus Heil am Ende der Veranstaltung. Dies sei, was den Dialog für ihn ausmache. Durch die konstruktiven Gespräche und den Einblick in die Lebenswirklichkeit der Bürgerinnen und Bürger, könne er hilfreiche Impulse mit nach Berlin nehmen.

Die nächste Veranstaltung der Dialogreihe "Hin. Gehört." findet am 31. März in Mönchengladbach statt. Möchten Sie mitdiskutieren? Dann melden Sie sich hier an. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

Hin. Ge­hört.

Wie können Leben und Arbeit vor Ort verbessert werden? Diskutieren Sie mit Bundesminister Hubertus Heil und weiteren Vertreter*innen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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