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Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Die OECD hat das Ziel, zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in den Mitgliedsländern beizutragen.

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Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD - Organization for Economic Cooperation and Development) mit Sitz in Paris, ist ein Forum, in dem die Regierungen zusammenarbeiten, um die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen der Globalisierung zu bewältigen. Sie ist 1961 als Nachfolgeorganisation der mit der Koordinierung des Marshall-Plans betrauten OEEC (Organization for European Economic Cooperation) hervorgegangen.

Aufgabe der OECD ist die Förderung von Politikansätzen mit dem Ziel, eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigung zu erreichen. Gegenwärtig gehören der OECD 34 Mitgliedsländer an, mit mehr als 70 anderen Ländern steht sie im Dialog. Die OECD liefert Analysen, wirtschaftliche Bewertungen und Prognosen, um die multilaterale Zusammenarbeit zu unterstützen.

Der Schwerpunkt der OECD-Arbeit liegt auf der Finanz- und Wirtschaftspolitik, Themen der Beschäftigungs- und Sozialpolitik gewinnen aber zunehmend an Bedeutung und werden vom beschäftigungs- und sozialpolitischen Ausschuss (ELSAC - Employment, Labour and Social Affairs Committee) im Zusammenwirken mit dem Sekretariat der OECD koordiniert. Jährlich wird der beschäftigungspolitische Ausblick (Employment Outlook) veröffentlicht, der Prognosen der OECD zu Wachstum, Beschäftigung und Löhnen enthält. Darüber hinaus stehen die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik und die Reformanstrengungen in den Mitgliedsländern bei den regelmäßigen OECD-Länderberichten (Economic Surveys) auf dem Prüfstand.

Am 15. Januar 2016 hat die OECD an ihrem Sitz in Paris eine Arbeitsministerkonferenz zum Thema "Building more resilient and inclusive labour markets" veranstaltet, an der 27 Arbeitsministerinnen und Arbeitsminister teilgenommen haben, darunter Bundesministerin Andrea Nahles, die als Vize-Vorsitzende an der Konferenz gestaltend beteiligt war. Der Arbeitsministerkonferenz vorangestellt war am 14. Januar 2016 ein internationales Politik-Forum über die Zukunft der Arbeit, an dem über 300 Vertreterinnen und Vertreter von Politik, internationalen Institutionen wie der ILO, Wirtschaft und Sozialpartnern teilgenommen haben. Bundesministerin Andrea Nahles hat in einer Podiumsdiskussion während des Forums zusammen mit dem amerikanischen Arbeitsminister Thomas Perez neuere Entwicklungen am Arbeitsmarkt – etwa die Dienste des Online-Unternehmens Uber – kritisch beurteilt und den neu in Deutschland eingeführten Mindestlohn auf internationaler Bühne verteidigt. Die OECD hat die insgesamt hochkarätig besetzte zweitägige Veranstaltung genutzt, ihre neue Job Strategy der nächsten Jahre vorzustellen.

OECD

Informationen und Aktuelles von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).