Schutzklausel

Durch die im Jahr 2004 eingeführte und im Jahr 2009 zur sogenannten Rentengarantie erweiterte Schutzklausel wird sichergestellt, dass es bei der Rentenanpassung nicht zu einer Verringerung des aktuellen Rentenwerts kommt.

In diesem Fall bleibt der aktuelle Rentenwert in unveränderter Höhe bestehen, obwohl sich rein rechnerisch eine Minderung ergeben würde (siehe auch unter Rentengarantie). Die durch die Schutzklausel/Rentengarantie unterbliebenen Minderungswirkungen werden im sogenannten Ausgleichsbedarf erfasst und sind mit späteren positiven Rentenpassungen zu verrechnen, indem die sich rein rechnerisch ergebenden Rentenanpassungen so lange halbiert werden, bis der Ausgleichsbedarf abgebaut ist.