Was ist unter einer Zurechnungszeit zu verstehen?

Durch die sogenannte Zurechnungszeit werden EM-Renten so berechnet, als ob die betroffenen Menschen nach Eintritt der Erwerbsminderung wie bisher weitergearbeitet hätten. Dabei handelt es sich um eine sozialpolitisch sehr positiv wirkende Regelung. Denn die gesetzliche Rentenversicherung gleicht damit aus, dass die Betroffenen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt arbeiten und Beiträge zahlen konnten. Bisher wurde eine Zurechnungszeit bis zum Alter von 62 Jahren und drei Monaten gewährt. Seit dem 1. Januar 2019 sind es 65 Jahre und acht Monate für neue EM-Renten.