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Übertragung der Studie von Frey/Osborne (2013) auf Deutschland

Endbericht

Titelbild der Publikation
  • Stand Juni 2015
  • Verfügbarkeit als PDF
  • Artikelnummer FB455

Die Kurzexpertise des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des BMAS überträgt die Studie der Autoren Frey/Osborne (2013) zu den Automatisierungsrisiken für Beschäftigte durch die Digitalisierung auf Deutschland. Die Kurzexpertise berücksichtigt dabei die tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten der Beschäftigten und nicht allein ihre Berufe. Zudem untersucht sie kritisch die Aussagekraft solcher Studien. Die Kurzexpertise macht deutlich, dass die oftmals gezogenen Rückschlüsse aus der Studie, knapp die Hälfte aller Beschäftigten könnten durch die Digitalisierung ihre Arbeit verlieren, nicht haltbar sind. Die Originalstudie beschreibt lediglich das Automatisierungsrisiko, nicht die Wahrscheinlichkeit eines Arbeitsplatzverlustes. So fließt nicht ein, ob es sich betrieblich überhaupt rechnet, Arbeit durch neue Maschinen zu ersetzen. Es werden auch weder Anpassungsprozesse bei Tätigkeiten und Berufsbildern noch neue Beschäftigungsmöglichkeiten berücksichtigt.

Ar­bei­ten 4.0

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Dialogprozess Arbeiten 4.0 durchlaufen, der sich mit der Zukunft der Arbeitsgesellschaft beschäftigt hat. Erfahren Sie mehr über den Prozess und die Ergebnisse.