Was passiert, wenn sich die Weiterbewilligung als fehlerhaft herausstellt, weil von dem Sozialamt bereits bekannte Änderungen nicht berücksichtigt wurden?

Sofern die Leistungen in zu geringer Höhe bewilligt wurden, ist die Bewilligung nach § 44 SGB X zu korrigieren (rechtswidriger nicht begünstigender Verwaltungsakt).

Handelt es sich hingegen um einen rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakt, wurden also überhöhte Leistungen bewilligt, kommt im Einzelfall eine Aufhebung und Erstattung nach §§ 45, 50 SGB X in Betracht, sofern die begünstigte Person – beispielsweise wegen vorsätzlich falscher Angaben – nicht auf den Bestand des Verwaltungsaktes vertrauen durfte.