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"Arbeitsmarkt bleibt stark und trotzt schwächerer Konjunktur"

31. Juli 2019

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil kommentiert die Arbeitsmarktzahlen für Juli 2019

Ein Arbeiter an einem Containerhafen spricht in ein Funkgerät.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil:

Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt insgesamt stark und trotzt im Juli der schwächeren Konjunktur. Wie für Sommermonate üblich, ist die Arbeitslosigkeit und die Unterbeschäftigung zwar leicht angestiegen, aber im Vergleich zum Vorjahresmonat waren immerhin 49.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Gleichwohl führt die abkühlende Konjunktur auch dazu, dass sich der bisher starke Rückgang der Arbeitslosigkeit nun verlangsamt. Die gesunkenen Wachstumszahlen haben vor allem weltwirtschaftliche Ursachen. Die Auslandsnachfrage ist stark zurückgegangen. Hinzu kommen erhebliche handelspolitische Risiken. Sollte sich die Konjunktur in Zukunft deutlich stärker eintrüben, haben wir die entsprechenden arbeitsmarktpolitischen Instrumente, um darauf angemessen zu reagieren. Dazu gehören die notwendigen Rücklagen bei der Bundesagentur für Arbeit, die im Krisenfall über Kurzarbeitsregelungen mithelfen werden, Beschäftigung zu sichern. Die Bundesregierung wird ihren Weg zur Stärkung der Wachstumskräfte insbesondere durch Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur konsequent fortsetzen. Eine Entlastung von unteren und mittleren Einkommen durch die Abschaffung des Solidaritätszuschlags, angemessene Tarifabschlüsse und gestiegene familienpolitische Leistungen stärken zudem die Binnennachfrage.

Ent­wick­lung des Ar­beits­mark­tes

Die monatlich von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen zum deutschen Arbeitsmarkt sind ein wichtiges Indiz für die Entwicklung unserer Konjunktur.