Beitragsbemessungsgrenze

Sie bildet die Grenze in der gesetzlichen Rentenversicherung, bis zu der Arbeitsentgelt bzw. Arbeitseinkommen versicherbar ist. Für diejenigen Teile des Arbeitsentgelts bzw. Arbeitseinkommens, die oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegen, sind keine Beiträge zu zahlen. Ein Überschreiten ändert also nichts am Bestehen der Versicherungspflicht. Solange das Einkommensniveau in den alten und neuen Bundesländern differiert, gibt es unterschiedliche Beitragsbemessungsgrenzen: 2018 betragen sie monatlich in der allgemeinen Rentenversicherung 6.500 Euro (West) und 5.800 Euro (Ost) sowie in der knappschaftlichen Rentenversicherung 8.000 Euro (West) und 7.150 Euro (Ost). Die Beitragsbemessungsgrenze (Ost) wird beginnend ab 2019 - ebenso wie die anderen besonderen Berechnungsgrößen für die neuen Bundesländer - schrittweise auf den Westwert angehoben, bis sie am 1. Januar 2025 100 Prozent des jeweiligen Westwerts erreicht.