Wie wirkt sich die Verbesserung konkret aus?

Im Jahr 2031 wird die Absicherung bei Erwerbsminderung im Vergleich zu der bis Ende Juni 2014 geltenden Rechtslage um mehr als 17 Prozent verbessert sein. Das sind nochmals gut fünf Prozentpunkte mehr als nach dem EM-Leistungsverbesserungsgesetz, das am 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist.

Die Höhe der Leistungsverbesserung im Einzelfall ist abhängig vom bisher individuell erworbenen Rentenanspruch.
Beispiel für die Leistungsverbesserung im Jahr 2019:

  • Der Versicherte hat seit dem Jahr 1990 gearbeitet und den Durchschnittsverdienst erzielt (derzeit rund 3.156 Euro brutto pro Monat).
  • Mit 50 Jahren ist bei ihm die volle Erwerbsminderung eingetreten.
  • Nach altem Recht hätte sich ein Rentenanspruch von 1.157,12 Euro ergeben (Ende der Zurechnungszeit mit dem für 2019 bisher vorgesehenen Alter von 62 Jahren und 6 Monaten).
  • Nach neuem Recht ergibt sich ein Rentenanspruch von 1.247,59 Euro (Ende der Zurechnungszeit mit dem Alter von 65 Jahren und 8 Monaten) und damit rund
  • 90 Euro brutto mehr im Monat.