Mit der auslaufenden Herbstbelebung ist die Zahl arbeitsloser Menschen im Dezember 2025 leicht gestiegen. Insgesamt waren 2,908 Millionen Menschen arbeitslos – das waren 23.000 mehr als vor einem Monat. Saisonbereinigt zeigt sich ein geringfügiger Anstieg der Arbeitslosigkeit um 3.000. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gestiegen und liegt nun bei 6,2 Prozent.
Für Beschäftigte liegt das Risiko, arbeitslos zu werden, auf niedrigem Niveau, steigt jedoch seit geraumer Zeit. Arbeitslose Menschen haben es dagegen schwer, wieder eine neue Beschäftigung zu finden. Die Abgangsraten befinden sich auf niedrigerem Niveau als während der Corona-Pandemie.
Bei der Unterbeschäftigung, die u. a. auch Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen umfasst, zeigt sich seit dem Sommer ein leicht sinkender Trend. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist von September auf Oktober um 6.000 auf 35,23 Millionen gestiegen.
In der Mehrzahl der Branchen war die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung höher als ein Jahr zuvor; in einigen konjunkturnahen Bereichen wie dem Verarbeitenden Gewerbe gab es allerdings deutliche Rückgänge.
Die schwächelnde Konjunktur spiegelt sich auch weiterhin am Arbeitsmarkt wider. Mit dem Investitionspaket und der Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes haben wir wichtige Weichen gestellt, um die Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Zudem setzen wir auf Qualifizierung und Weiterbildung, um Menschen fit zu machen für die Arbeitswelt von morgen und dem demographisch bedingten Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Zugleich sehen wir, dass die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt immer besser funktioniert. Mittlerweile arbeiten 370.000 Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland. Das sind 79.000 mehr als vor einem Jahr. Auch die Zahl der Beschäftigten aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern stieg um 70.000 auf rund 800.000.