Das Ausbildungszentrum des Elektrifizierungs- und Automationsspezialisten ABB in Berlin-Pankow ist mit rund 650 Auszubildenden das größte in Berlin und Brandenburg. Hier beginnen jedes Jahr 230 neue Azubis ihre Ausbildung, etwa als Anlagenmechaniker, Elektroniker oder Mechatroniker.
Im Mittelpunkt des Besuchs der Bundesarbeitsministerin standen Gespräche mit Auszubildenden sowie Ausbilderinnen und Ausbildern aus verschiedenen Bereichen. Dabei ging es um die Bedeutung von Robotik, Automation und Künstlicher Intelligenz für zukünftige Fachkräfte sowie um den hohen Stellenwert moderner Ausbildung für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.
Sehen Sie hier unseren Filmbericht
Als internationales Unternehmen blickt ABB auf eine über 140-jährige Geschichte zurück und beschäftigt weltweit mehr als 105.000 Mitarbeitende. Bei ihrem Besuch erhielt die Ministerin Einblicke in verschiedene Ausbildungsstationen – von virtuellem Schweißen per Augmented Reality über klassische Metallbearbeitung bis hin zur "Industrie 4.0"-Anlage, an der Auszubildende praxisnah Digitalisierung, Robotik und KI-gestützte Fertigungsabläufe erleben. Diese Stationen verdeutlichen, wie ABB moderne Technologien in die Ausbildung integriert.
Eine qualifizierte Ausbildung ist das Fundament für die persönliche Zukunft jedes Einzelnen und zugleich ein entscheidender Baustein für die Sicherung des Fachkräftebedarfs in Deutschland. Arbeitgeber müssen ausreichend Ausbildungsplätze anbieten und auch Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf eine Chance geben. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass die duale Ausbildung auf der Höhe der Zeit bleibt. KI-Kompetenzen müssen sowohl in der Aus- wie auch in der Weiterbildung integriert werden. So schaffen wir die Basis für einen sicheren und kompetenten Umgang mit dieser zentralen Technologie – von datengetriebener Analyse bis hin zu ethischen Fragestellungen. Nur so bleiben unsere Unternehmen und Fachkräfte wettbewerbsfähig und können die digitale Transformation aktiv mitgestalten.