Bundesministerin Bärbel Bas und ihre moldauische Amtskollegin, Natalia Plugaru, haben am 10. Februar 2026 bei einem Treffen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein gemeinsames Arbeitsprogramm zur vertieften Zusammenarbeit unterzeichnet.
Die Vereinbarung stärkt die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Moldau - einem Land, das besonders vom russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine betroffen ist und das sich mit großem Engagement auf den Weg in die Europäische Union (EU) macht. Der Beitritt zur EU wurde im Jahr 2024 als Ziel in der moldauischen Verfassung verankert.
Deutschland steht Moldau fest zur Seite. Ich bin froh, dass auch das Bundesarbeitsministerium die Republik Moldau auf ihrem Weg in die EU begleitet und die Reformbemühungen des Landes unterstützt.
Bereits im April 2024 hatten beide Seiten vereinbart, die Beziehungen deutlich zu intensivieren: Damals unterzeichneten die Ministerien eine gemeinsame Absichtserklärung, auf der das nun beschlossene bilaterale Arbeitsprogramm fußt.
Kern der Zusammenarbeit ist die Unterstützung Moldaus bei der Umsetzung des EU-Rechts im Bereich Arbeit und Soziales, bei der Bekämpfung des informellen Sektors, im Bereich des Sozialschutzes für mobile Beschäftigte aus Moldau in Deutschland, im Bereich der Beschäftigungspolitik und bei der Verwaltung des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+).
Die beiden Politikerinnen unterzeichneten ein gemeinsames Arbeitsprogramm zur vertieften Zusammenarbeit.
Die enge bilaterale Zusammenarbeit ist Teil der umfassenden Unterstützung der Republik Moldau durch die Bundesregierung und unterstreicht das Engagement des BMAS für die Beziehungen zu wichtigen Herkunftsländern mobiler Beschäftigter in Südosteuropa.