Europäische Fonds

EGF soll entlassene Beschäftigte des Stahlunternehmens Vallourec Deutschland GmbH unterstützen

Die Europäische Kommission hat sich am 29. Februar 2024 dafür ausgesprochen, 835 ehemalige Beschäftigte der Vallourec Deutschland GmbH (VAD) mit Mitteln des Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) bei der Reintegration in Arbeit zu fördern. Damit hat die Europäische Kommission auch den zwölften EGF-Antrag Deutschlands positiv beschieden.

Die VAD ist ein Unternehmen des französischen Vallourec Konzerns und stellt nahtlose warmgewalzte Stahlrohre her, die ihre Anwendung im Energiesektor, im Maschinen- und Anlagebau sowie dem Stahlbau finden. Die Ursache für die Entlassungen ist die schrittweise Schließung der Werke in Mülheim an der Ruhr und Düsseldorf-Rath sowie die Verlagerung der Produktion nach Brasilien.

Auf Antrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) soll die Unterstützung der betroffenen Arbeitnehmer*innen durch EGF-Mittel intensiviert und durch die Transfergesellschaft START NRW umgesetzt werden. Der EGF kann die entlassenen Beschäftigten im Zeitraum vom 1. Dezember 2023 bis 31. Dezember 2025 mit Qualifizierungen, Beratung, Berufsvorbereitung und -orientierung, Existenzgründungsförderung sowie weiteren Maßnahmen, die den Betroffenen bei der Arbeitssuche und dem Erwerb neuer Kompetenzen behilflich sind, unterstützen.

Das Gesamtvolumen der Förderung beträgt knapp 5 Millionen Euro (davon 3 Millionen Euro Förderung aus dem EGF). Der Europäische Rat und das Europäische Parlament müssen der Inanspruchnahme des EGF im nun beginnenden EU-Haushaltsverfahren noch zustimmen.

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