Arbeitsschutz

Folgen des Klimawandels: Arbeitsminister Heil will Beschäftigte besser schützen

Arbeitsminister Heil eröffnete am 22. November die Politikwerkstatt "Klima wandelt Arbeit". Auf der Auftaktveranstaltung im Konferenzzentrum des BMAS diskutierten Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und betrieblicher Praxis zu Herausforderungen und Lösungen für klimagerechtes Arbeiten.

Der Klimawandel macht vor den Fabriktoren und Bürotürmen nicht Halt. Ob aufgeheizte Büros, Dauersonne auf dem Bau oder Sturmschäden in der Fabrik – die unmittelbaren Auswirkungen auf die Arbeitswelt sind bereits deutlich spürbar. Unter dem Motto "Klima wandelt Arbeit" diskutierten Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und betrieblicher Praxis über die Folgen und Risiken des Klimawandels für die Beschäftigten und die Handlungsoptionen, um sie besser zu schützen.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil eröffnete die Veranstaltung mit deutlichen Worten:

Klima wandelt Arbeit. Und Klima macht Arbeit. Der Klimawandel hat Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Betriebe. Es drohen Wohlstandsverluste. Klimaschutz kostet, kein Klimaschutz kostet mehr. Deshalb brauchen wir klare Rahmenbedingungen für klimagerechte Arbeit, um die Beschäftigten zu schützen und die Produktivität der Unternehmen nicht zu gefährden.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt eines für das kommende Jahr geplanten kollaborativen Prozesses des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) - der Politikwerkstatt "Klima wandelt Arbeit" - die bis Anfang 2025 rund 80 Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis in einer Workshopreihe zusammenbringt. Gemeinsam mit ihnen will das BMAS identifizieren, welche Herausforderungen auf Betriebe und Beschäftigte zukommen. Und so politische und betriebliche Lösungen erarbeiten, die gute Arbeitsbedingungen in Zeiten des Klimawandels garantieren.

Neben Arbeitsminister Hubertus Heil diskutierten auf der Auftaktveranstaltung: Lilian Tschan (Staatssekretärin im BMAS), Prof. Jochem Marotzke (Vorstand des Deutschen Klimakonsortiums und Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie), Jana Luntz (Präsidiumsmitglied Deutscher Pflegerat und Pflegedirektorin am Uniklinikum Dresden), Udo Roth (stellv. Betriebsratsvorsitzender Daimler Truck AG und Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Kommission für Arbeitssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz), Dr. Thomas Linz von (Bayer AG und Vorstand für Umweltschutz beim VDSI) und sowie Rita Sauter (Ballmann Dächer GmbH).

Aus dem Expertenkreis stellten Maike Voss (Direktorin Centre for Planetary Health Policy), Prof. Anke Kahl (Lehrstuhl für Arbeitssicherheit an der Universität Wuppertal und Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit) sowie Toralf Staud (Mitbegründer und Redaktionsleiter von Klimafakten) die inhaltlichen Aspekte der Politikwerkstatt vor.

ARBEIT: SICHER + GESUND

Weitere Informationen und Einblicke in den laufenden Prozess stellt das BMAS auf der Website des Programms "ARBEIT: SICHER + GESUND".

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