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Rente

Reha-Kolloquium: "Neue Wege, neue Chancen"

Zur Stärkung des Grundsatzes "Prävention vor Reha vor Rente" sollen die Zugänge zu den Leistungen der Rehabilitation verbessert und Maßnahmen zur Verhinderung der Erwerbsminderung etabliert werden.

Die Bundesregierung will und wird neue Wege in der Rehabilitation gehen. Staatssekretär Dr. Rolf Schmachtenberg hat anlässlich des 31. Reha-Kolloquiums der Deutschen Rentenversicherung am 7. März 2022 in Münster ein Grußwort gehalten. 

Er zeigte sich optimistisch: Im Koalitionsvertrag wird zu Recht dem Thema Rehabilitation ein hoher Stellenwert eingeräumt. Längeres, gesünderes Arbeiten soll ein Schwerpunkt der Alterssicherungspolitik sein und dies, ohne die Regelaltersgrenze zu erhöhen. Zur Stärkung des Grundsatzes "Prävention vor Reha vor Rente" sollen daher die Zugänge zu den Leistungen der Rehabilitation verbessert und frühzeitig Maßnahmen zur Verhinderung der Erwerbsminderung etabliert werden. 

Das Reha-Kolloquium ist das wichtigste Forum für die wissenschaftlich fundierte Weiter-entwicklung von Präventions- und Rehabilitationskonzepten sowie gesellschaftlicher und beruflicher Teilhabestrategien. Der Kongress wurde von der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Westfalen und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) in hybridem Format veranstaltet. Unter dem Motto "Rehabilitation: Neue Wege, neue Chancen" wurden mehr als 1.200 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Medizin, Psychologie und Therapie insgesamt 200 wissenschaftliche Vorträge sowie die Möglichkeit zum Austausch der neuesten Erkenntnisse und Therapie-Ansätze geboten. 

Neben der Bewältigung der gesundheitlichen Folgen der Pandemie standen dabei die allgemeinen Herausforderungen der Rehabilitation in Politik und Gesellschaft sowie Fragen der Digitalisierung als gemeinsame Gestaltungsaufgabe und die Weiterentwicklung der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Mittelpunkt.

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