Soziale Entschädigung

Traumaambulanzen in der Praxis

Traumaambulanzen sollen Opfern von Gewalttaten bei der Bewältigung der Tatfolgen helfen. Seit dem 1. Januar 2021 haben alle Opfer von Gewalttaten einen Rechtsanspruch auf Leistungen der Traumaambulanz.

Staatssekretär Dr. Rolf Schmachtenberg besuchte am 24. August gemeinsam mit der Direktorin des Landschaftsverbandes Rheinland, Frau Ulrike Lubek, die Traumaambulanz Viersen. Im Zentrum der Diskussion standen die Fragen: Wie können mehr Menschen die Angebote der Traumambulanzen wahrnehmen? Wie können die Herausforderungen bei der Behandlung von Menschen mit Migrationshintergrund gemeistert werden? Durch professionelle Sprach- und Integrationsmittler*innen sowie mehrsprachige Informationen werden Sprachbarrieren überwunden.

Am 26. August stellte Frau Dr. Julia Schellong, Leiterin der Traumaambulanz Dresden, ihr Team und ihre Arbeit vor. In Dresden konnte sich Staatssekretär Schmachtenberg von der sehr guten Arbeit der Traumaambulanz überzeugen. Im aufgezeigten "Case Management" werden Experten außerhalb der Traumaambulanz (etwa Polizei, Opferbeauftragung, Jugendhilfe) mit einbezogen. Berichtet wurde auch, wie jetzt in Sachsen ein flächendeckendes Netzwerk an Traumaambulanzen sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche aufgebaut wird.

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