Europa

Junge deutsch-französische "Entdecker" zu Gast im BMAS

Staatssekretär Thorben Albrecht hat am 5. März 2018 eine Gruppe von Oberstufenschüler/innen eines Berliner Gymnasiums im Bundesministerium für Arbeit und Soziales empfangen. Das Gespräch fand im Rahmen des deutsch-französischen Entdeckungstags statt, der seit 2007 vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) organisiert wird.

Der Deutsch-Französische Entdeckungstag bietet Schülerinnen und Schülern beider Länder einen Einblick in die deutsch-französischen Betätigungsfelder unterschiedlicher Unternehmen und Institutionen. Schülerinnen und Schüler sollen für die deutsch-französische Zusammenarbeit gewonnen werden. Auch das BMAS beteiligt sich seit einigen Jahren an dem Entdeckungstag, der sich inzwischen auch im BMAS zu einer festen Einrichtung entwickelt hat.

In dem Gespräch ging es zunächst um die Aufgaben eines Staatssekretärs im BMAS. Staatssekretär Albrecht erläuterte seine Tätigkeiten, insbesondere seine Zusammenarbeit mit den französischen Partnern im Arbeitsministerium in Paris, und hob die Bedeutung der deutsch-französischen Kooperation hervor. Insbesondere auf EU-Ebene hätten Deutschland und Frankreich in den letzten Monaten viel im Bereich der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik zusammengearbeitet, beispielsweise im Bereich der Entsendung von Arbeitnehmern in andere Mitgliedsstaaten der EU. Zudem sei der Austausch mit Frankreich, aber auch mit anderen Partnern in der EU hilfreich, um sich untereinander in Bezug auf die Erfahrungen mit Regelungen und Gesetzen, wie beispielsweise dem Mindestlohn, auszutauschen.

Im Anschluss erläuterte Holger Winkler, Referatsleiter für "Europäische Sozial- und Beschäftigungspolitik", die Zusammenarbeit mit dem französischen Arbeitsministerium auf fachlicher Ebene. Er skizzierte die unterschiedlichen institutionellen Strukturen in Deutschland und Frankreich im Bereich der Arbeits- und Sozialpolitik und erklärte, dass es für das Gelingen der Zusammenarbeit vor allem darauf ankäme, die unterschiedlichen Strukturen, aber auch die unterschiedlichen Arbeitsweisen in Deutschland und Frankreich zu kennen und sich darauf einzulassen.

In der anschließenden Diskussion interessierten sich die Schüler/innen vor allem für die Bedeutung der französischen Sprache in der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Thorben Albrecht erklärte, dass die Sprache zwar zur Verständigung miteinander unabdingbar sei und ermutigte die Schüler/innen zum Erwerb der französischen Sprache. Gleichzeitig betonte er, dass das Zwischenmenschliche in der Zusammenarbeit eine fast noch wichtigere Rolle spiele.

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