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Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung - 2. Zwischenbericht

Titelblatt der Publikation.
  • Stand August 2018
  • Verfügbarkeit als PDF
  • Artikelnummer FB512

Das Institut für angewandte Sozialwissenschaften (infas) in Bonn wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beauftragt, Menschen mit und ohne Behinderungen zum Thema Teilhabe zu befragen.

Ziel der Befragung ist eine repräsentative Erhebung der Lebenslagen von Menschen mit und ohne Behinderungen und ihrer Möglichkeit der Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen. Alle wichtigen Lebensbereiche - z.B. Wohnen, Arbeiten oder Freizeit – werden daraufhin untersucht, wo Teilhabe gelingt und wo nicht. Die Befragung erfüllt eine Vorgabe der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die vorsieht, dass jedes Land "geeignete Informationen, einschließlich statistischer Angaben und Forschungsdaten" sammelt, um die Durchführung des Übereinkommens zu prüfen.

"Die Befragung von Menschen mit und ohne Behinderungen" findet im Zeitraum von 2018 bis 2020 statt. Es handelt sich um die erste in Deutschland bundesweit repräsentative Erhebung zu diesem Thema. Das Projekt ist äußerst anspruchsvoll. Befragt werden:

  • 21.000 Menschen mit und ohne Behinderungen in Privathaushalten,
  • 5.000 Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben sowie
  • 1.000 schwer erreichbare und schwer befragbare Menschen (z. B. wohnungslose Menschen)

Die Auswahl der Befragungspersonen – in Privathaushalten sowie in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, der Altenpflege und des ambulant betreuten Wohnens – erfolgt über ein statistisches Zufallsverfahren. Nur wer zufällig ausgewählt wurde, kann teilnehmen. Die ausgewählten Personen werden postalisch von infas benachrichtigt.

infas

Das Institut für angewandte Sozialwissenschaften (infas) in Bonn forscht für Unternehmen, Wissenschaft und Politik.