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Wissenschaftliche Auswertung über Theorien und Instrumente für ein Inklusives Wachstum in Deutschland

Cover der Publikation.
  • Stand Januar 2018
  • Verfügbarkeit als PDF
  • Artikelnummer FB501

Diese Kurzexpertise diskutiert die Trends und Triebkräfte von Ungleichheit, sowie die Wirkungsbeziehungen zwischen Wachstum und Ungleichheit. Eine Analyse der verfügbaren Literatur und die empirische Evidenz deuten darauf hin, dass der Effekt von Einkommensungleichheit auf Wachstum nicht nach einem generellen Muster verläuft. Welches Niveau an Ungleichheit wachstumspolitisch optimal wäre, kann entsprechend nicht genau bestimmt werden. Für Deutschland gab es trotz der günstigen Entwicklung in den letzten Jahren keine substantielle Verbesserung bei den Ungleichheitsmaßen. Im Zuge von Globalisierung und Digitalisierung besteht ohne politische Gegensteuerung die Gefahr einer verstärkten Polarisierung der Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund werden geeignete Politikmaßnahmen für ein inklusiveres Wachstum diskutiert. Insbesondere kommt die Kurzexpertise zu dem Ergebnis, dass eine stärker investiv ausgerichtete Staatstätigkeit in den Bereichen der Betreuungsinfrastruktur, der Bildungspolitik und der aktiven Arbeitsmarktpolitik sowie Qualifizierungsmaßnahmen Inklusives Wachstum stärken könnte.

Arbeiter bei Autoproduktion

Ar­beits­markt

Arbeitssicherung und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sind Kernaufgaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.