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Kurzarbeit wird erleichtert

13. März 2020

Bundestag beschließt Gesetzentwurf

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zum Kabinettbeschluss des Entwurfs eines Arbeit-von-morgen-Gesetzes

Arbeitnehmer in Deutschland sollen in der Coronakrise durch öffentlich finanziertes Kurzarbeitergeld vor Arbeitslosigkeit geschützt werden. Der Bundestag beschloss am Freitag im Eilverfahren einstimmig einen Gesetz zu Erleichterungen der Kurzarbeit für erleichtertes Kurzarbeitergeld. Der Gesetzentwurf war erst am Dienstag vom Bundeskabinett gebilligt worden. Mehr Unternehmen als bisher sollen die Leistung der Bundesagentur für Arbeit (BA) ab April beantragen können.

Betriebe sollen Kurzarbeitergeld schon nutzen können, wenn nur 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind - statt wie bisher ein Drittel. Die Sozialbeiträge sollen ihnen zudem voll von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erstattet werden. Auch für Leiharbeiter soll Kurzarbeitergeld gezahlt werden können. Die BA übernimmt bei dieser Leistung 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent.

"Men­schen und Ar­beitsplät­ze schüt­zen"

Pressestatement Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin 16. März 2020.

Ar­beits- und ar­beits­schutz­recht­li­che Fra­gen zum Co­ro­na­vi­rus (SARS-CoV-2)

Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kollegen husten? Diese und andere Fragen beantworten wir in unseren FAQs zum Coronavirus.

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