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Jetzt Angaben zur Projektverlängerung einreichen!

17. Juni 2020

Logo des EHAP - Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen.

Ab sofort können die 67 Projekte der zweiten EHAP-Förderrunde ihre Angaben zur Projektverlängerung beim Bundesverwaltungsamt einreichen. Die dazu notwendigen Hinweise und Unterlagen wurden allen Projektträgern am 29. Mai 2020 per E-Mail von der EHAP-Bewilligungsbehörde übermittelt.

Vor dem Hintergrund des Übergangs zum ESF+ 2021-2027 plant das BMAS, einen Teil der laufenden Projekte der 2. EHAP-Förderrunde bis zum 30. Juni 2022 zu verlängern. Ziel ist es, den EHAP-Ansatz weiter zu fördern, um einen guten Übergang in den ESF+ zu gewährleisten.
Eine Verlängerung von EHAP Projekten nach dem 31. Dezember 2020 wird jedoch voraussichtlich nur in sehr begrenztem Umfang möglich sein, da hierfür auf Restmittel zurückgegriffen werden muss, die nicht in voller Höhe verausgabt wurden.

Für alle Projektträger relevante Fragen und Informationen wird die EHAP-Verwaltungsbehörde, wenn notwendig, in einer Frage- und Antwortliste (FAQ) auf der EHAP-Homepage regelmäßig zusammenfassen und aktualisieren.

Fragen allgemeiner Art

Die Beendigung eines Teilprojektes zum 31. Dezember 2020 ist unter der Bedingung, dass die in ZUWES hinterlegten Einzelziele und die inhaltliche Ausrichtung des Gesamtprojektes erhalten bleibt, in Ausnahmefällen und in Abstimmung mit der Bewilligungsbehörde grundsätzlich möglich.
Nein, dies ist nicht möglich.
In solchen Fällen kann ein Projekt längstens bis 31. Dezember 2021 verlängert werden.
Nein, eine Fristverlängerung ist nicht möglich.
Nein, im Falle einer Aufforderung zur Einreichung eines Änderungsantrags muss der Antrag vom Zuwendungsempfänger in ZUWES II bei der Bewilligungsbehörde gestellt werden. Ein Trägerwechsel ist nur in Ausnahmefällen und in Abstimmung mit der Bewilligungsbehörde möglich.
Die "Obergrenze" für eine Budgeterhöhung stellen die durchschnittlichen bewilligten EHAP-Mittel  pro Monat im Bewilligungsbescheid dar.
Ja, allerdings in einer vereinfachten Form. Im Falle einer Aufforderung zur Einreichung eines Änderungsantrags müssen in ZUWES II die Angaben  zu den geplanten Outputindikatoren, zur Verstetigung des EHAP-Ansatzes in kommunalen Strukturen und zur  dauerhaften Weiterführung des Projektes oder Teilen davon nach Auslaufen der Förderung sowie die geplanten Ausgaben und die Finanzierung für die Budgeterhöhung eingearbeitet und aktualisiert werden.
Nein, bei der Verlängerung geht es nicht um eine inhaltliche Änderung.  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in EHAP II förderfähig  waren, können weiter beschäftigt werden.
Nein, bei der Verlängerung geht es nicht um eine inhaltliche Änderung.
Falls das Projekt in mehreren Kommunen oder Bezirken verlängert werden soll, muss grundsätzlich ein entsprechendes Begleitschreiben von jeder Kommune bzw. jedem Bezirk eingereicht werden. Alternativ kann in einem Begleitschreiben auf die Beteiligung von weiteren Kommunen oder Bezirken hingewiesen werden. In diesem Fall müssen alle beteiligten Kommunen den Inhalt des Begleitschreibens mittragen und unterschreiben.
Nur tariflich/arbeitsvertraglich vereinbarte Gehalterhöhungen und zum Zeitpunkt der Antragstellung feststehende Gehaltserhöhungen, können in die Kalkulation der Personalausgaben einfließen. Die Abrechnung der Personalausgaben erfolgt auf Basis der tatsächlich getätigten Ausgaben.
Es gibt keine festen Vorgaben zu Output- und Ergebnisindikatoren. Die geplanten Output- und Ergebnisindikatoren sollen sich an den bisherigen Erfahrungswerten und dem tatsächlichen Bedarf vor Ort orientieren.
Eine Koordinierungsstelle kann, soweit dies für die Verankerung des Projektes oder Teilen davon in kommunalen Strukturen und die dauerhafte Weiterführung nach Auslaufen der Förderung erforderlich ist, grundsätzlich für die Zeit der Projektverlängerung beantragt werden. Dabei sind der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit einzuhalten, sowie die Vorgaben der Förderrichtlinie zur Förderfähigkeit von Personal (Stammpersonal).

Fragen zum Ausfüllen des Formulars

In dem Textfeld zu Punkt 4 "Erläuterungen zur Sicherstellung der Kofinanzierung des Eigenanteils sowie der Stellenanteile und Eingruppierungen des Projektpersonals" soll auf die Höhe der Einsparungen hingewiesen werden.
Nein, aufgrund sehr begrenzter Restmittel ist eine Beantragung zusätzlicher Stellen im Rahmen eines Projektes nicht möglich.
In diesen Fällen stellen beantragte Haushaltsmittel für die Jahre 2021 und 2022 zu erwartende Einnahmen aus Projekttätigkeit dar, die von den geplanten Projektausgaben abzuziehen sind. Entsprechend der FAQ-Liste auf der EHAP-Homepage kann in diesen Fällen ein Projekt längstens bis 31. Dezember 2021 verlängert werden.

EHAP

Der EHAP leistet einen Beitrag zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung als ein Kernziel der Europa-2020-Strategie.

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