Arbeitsförderung

 IvAF – Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen

Im Kontext der "ESF-Integrationsrichtlinie Bund" werden seit 2015 bundesweit 41 Netzwerke im Handlungsschwerpunkts IvAF (Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerber und Flüchtlinge) gefördert. Auf der individuellen Ebene werden Asylbewerberinnen, Asylbewerber, Geduldete und anerkannte Flüchtlinge mit einem zumindest nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt stufenweise und nachhaltig in Arbeit, Ausbildung oder schulische Bildung integriert. Die teilnehmerbezogenen Maßnahmen sind für die Zielgruppe maßgeschneidert: arbeitsmarktbezogene Beratung unter Berücksichtigung der besonderen Lebenslage der Zielgruppe, Unterstützung beim Zugang zu den Leistungen des regulären Hilfesystems, individuell erforderliche Qualifizierungsmaßnahmen, Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung, Coaching während der ersten Wochen der Beschäftigung/ Ausbildung, etc. Gleichzeitig zielt IvAF darauf ab, den Zugang der Zielgruppe zu Arbeit und Ausbildung strukturell zu verbessern, indem Betriebe, Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung und weitere relevante Akteure in die Projektarbeit miteinbezogen werden. Die IvAF-Netzwerke bieten u.a. Schulungen zu aufenthalts- und ausländerbeschäftigungsrechtlichen Themen für die Agenturen für Arbeit und Jobcenter sowie für Betriebe und Berufsschulen an. Die IvAF-Netzwerke werden durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Nähere Informationen zur ESF Integrationsrichtlinie Bund finden Sie unter: www.integrationsrichtlinie.de

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