Können EU-Bürgerinnen und EU-Bürger nach dem Ende der Übergangsphase noch im Vereinigten Königreich arbeiten?

Das Austrittsabkommen schützt das Recht der EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, die am Ende der Übergangsphase im Vereinigten Königreich wohnen, sofern ihr Aufenthalt im Einklang mit den EU-Vorschriften über die Freizügigkeit steht. Das Austrittsabkommen schützt auch ihre Familienangehörigen, denen nach geltendem EU-Recht das Recht auf Nachzug gewährt wird und die gegenwärtig noch nicht im Vereinigten Königreich leben (derzeitige Ehegatten und eingetragene Lebenspartner, Eltern, Großeltern, Kinder, Enkel und Personen in einer bestehenden dauerhaften Beziehung).

EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, die unter das Austrittabkommen fallen, können weiter unter den gleichen rechtlichen Bedingungen im Vereinigten Königreich arbeiten und leben, wie sie es gegenwärtig nach EU-Recht tun. Sie haben das Recht, eine Beschäftigung aufzunehmen oder eine Erwerbstätigkeit als Selbstständige auszuüben. Darüber hinaus behalten sie alle ihre Rechte als Erwerbstätige auf der Grundlage des Unionsrechts – beispielsweise das Recht, nicht aus Gründen der Staatsangehörigkeit in Bezug auf Beschäftigung, Entlohnung und sonstige Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen diskriminiert zu werden; das Recht auf Beschäftigungsbeihilfen zu den gleichen Bedingungen wie die Staatsangehörigen des Aufnahmestaates; das Recht auf Gleichbehandlung hinsichtlich der Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen; das Recht auf soziale und steuerliche Vergünstigungen; kollektive Rechte und das Recht ihrer Kinder auf Zugang zu Bildung.