Rentengarantie

Durch die im Jahr 2004 eingeführte und im Jahr 2009 zur sogenannten Rentengarantie erweiterte Schutzklausel wird sichergestellt, dass es bei der Rentenanpassung nicht zu einer Verringerung des aktuellen Rentenwerts kommt.

Selbst wenn die Regelung Anwendung findet, wie bei der Rentenanpassung im Jahr 2010, geht dies nicht zu Lasten der Jüngeren. Die durch die Schutzklausel unterbliebenen Rentenkürzungen werden im sogenannten Ausgleichsbedarf erfasst und sind mit späteren positiven Rentenpassungen zu verrechnen, indem die sich rein rechnerisch ergebenden Rentenanpassungen so lange halbiert werden, bis der Ausgleichsbedarf abgebaut ist.