Arbeitsförderung

"Arbeitsmarkt bleibt widerstandsfähig"

Bundesminister Heil zu den Arbeitsmarktzahlen für Januar 2021

Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Der Arbeitsmarkt ist trotz Krise und Lockdown weiter robust. Zwar hat das Infektionsgeschehen seit Herbst Folgen für den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftsgeschehen - aber bei weitem nicht im gleichen Maße wie im ersten Lockdown. Zudem gibt es positive Signale: China trägt uns in der Exportnachfrage, der harte Brexit konnte vermieden werden, die USA werden mit ihrem neuen Präsidenten zurück zum Multilateralismus finden.

Gemessen an dem wirtschaftlichen und gesundheitlichen Rahmen bleibt der Arbeitsmarkt widerstandsfähig. Vor allem die Kurzarbeit ist und bleibt die stabile Brücke, die uns über das tiefe wirtschaftliche Tal trägt. Die jüngsten Zahlen (November) zeigen rund 2,26 Mio. Menschen in Kurzarbeit, im Januar gab es für rund 800.000 Personen neue Anzeigen. Mein Ziel bleibt: So viele Arbeitsplätze erhalten wie irgend möglich. Wir haben dank der Abfederung mit dem Kurzarbeitergeld aktuell (November) immer noch 33,89 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das ist angesichts der Krise eine fulminante Leistung des Kurzarbeitergeldes.

Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 6,3 Prozent, das ist ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr. Das heißt: 2,9 Mio. Menschen waren im Januar arbeitslos. Das sind rund 190.000 mehr als im Dezember – eine hohe, aber saisontypische Steigerung – und 475.000 mehr als im Januar 2020. Bemisst man den Corona-Effekt an der gegenwärtigen Arbeitslosigkeit, ist rund jede*r sechste Arbeitslose auf pandemiebedingte Verluste zurückzuführen.

 

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