Podiumsdiskussion bei der Eröffnungsveranstaltung in Berlin am 7. September, v. l. n. r.: Dr. Julia Kropf, Moderatorin der Podiumsdiskussion, Prof. Dr. Tanja Mehlstäubler, Leiterin des Fachbereichs „Quantenuhren und komplexe Systeme“ am Institute for Experimental Quantum Metrology (Physikalisch-Technische Bundesanstalt/Leibniz Universität Hannover), Prof. Dr. Tanja Klenk, Wissenschaftliche Leitung des DIFIS-SOFO und Professorin an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Nermin Fazlic, Leiter Grundsatzabteilung im BMAS, Prof. Dr. Katharina Hölzle, Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart und geschäftsführende Institutsleiterin des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Prof. Dr. Christoph Bieber, Forschungsprofessor am Center for Advanced Internet Studies (CAIS) und der Universität Duisburg-Essen.
Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) Sozialleistungen einfacher und bürgerfreundlicher machen? Werden Quantencomputer künftig helfen, unsere Sozialsysteme besser zu planen? Sind autonome Autos bald mobile Arbeitsplätze? Wie führen Innovationen in der Biotechnologie zu besserem Gesundheitsschutz für Beschäftigte? Und wie verändern Entwicklungen in den Schlüsseltechnologien die Arbeit von morgen?
Diesen und anderen Fragen rund um die Folgen neuer Technologien und Megatrends für unsere Wirtschaft, die Arbeitswelt und den Sozialstaat widmet sich künftig das Sonderforschungszentrum beim Deutschen Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS-SOFO), das am 7. September eröffnet wurde.
An der Schnittstelle von Technik- und Sozialstaatsforschung soll danach geforscht werden, wie sich technologische Entwicklungen auf uns alle, unsere Arbeit und unser Miteinander auswirken und welche Anpassungen in unseren Sozialsystemen notwendig sind, um Arbeitsplätze zu sichern und den technologischen Fortschritt in sozialen Fortschritt zu übersetzen.
Hierfür arbeiten am DIFIS-SOFO künftig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 25 verschiedenen Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland fächerübergreifend zusammen. Mit dem Zentrum setzt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Hightech Agenda Deutschland um. Es wird aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität für acht Jahre mit 56 Millionen Euro finanziert.