Das Produktionszentrum in Ankara ist der größte Busproduktionsstandort von MAN.
Anlass der Reise war die Eröffnung der achten Sitzung der Deutsch-Türkischen Interministeriellen Arbeitsgruppe. Die Arbeitsgruppe wurde bereits im Jahr 2009 ins Leben gerufen und beschäftigt sich mit Fragen der Sozialen Sicherung und aktiver Arbeitsmarktpolitik. Besonders die Koordinierung der Sozialen Sicherung ist von besonderer Bedeutung für Bürgerinnen und Bürger, die in beiden Ländern leben und arbeiten. Dabei spielte auch die Modernisierung des Sozialstaats eine wichtige Rolle. Um hier gegenseitig von guten Lösungsansätzen zu lernen, waren Vertreterinnen und Vertreter der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Teil der Delegation. Ergänzend diskutierte die Arbeitsgruppe über faire Lieferketten, eine gerechte Transformation und Fachkräftesicherung in beiden Ländern.
In einem bilateralen Gespräch zwischen Bärbel Bas und Vedat Işıkhan betonte der Minister, dass viele türkischstämmige Erwerbstätige in Deutschland nach wie vor nicht repräsentativ auf allen Ebenen und Bereichen des Arbeitsmarktes vertreten seien und bat die Ministerin darum, hier weitere Anstrengungen für eine bessere Integration in alle Bildungs- und Berufszweige zu unternehmen. Ministerin Bas berichtete von ihren Erfahrungen aus Deutschland.
"Die Beziehungen unserer beiden Länder sind historisch gewachsen und traditionell eng – insbesondere aufgrund der großen türkischen Gemeinschaft in Deutschland. Sie ist seit Jahrzehnten ein prägender Teil unseres Landes – wirtschaftlich und kulturell", so die Ministerin.
Darüber hinaus machte sie deutlich, dass sie sich in Deutschland – aber auch international – für die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt und eine starke Sozialpartnerschaft einsetze. Zum Abschluss des Gesprächs unterzeichneten Bas und Işıkhan ein Abkommen über die zukünftige Ausgestaltung der Zusammenarbeit.
In Ankara führte die Ministerin außerdem Gespräche mit der Zivilgesellschaft und besuchte das Unternehmen MAN Türkiye.
Auch in Gaziantep spielte die Erwerbstätigkeit von Frauen im Gespräch mit Oberbürgermeisterin Fatma Şahin eine zentrale Rolle.
Beim anschließenden Besuch in der Industriezone bestand die Gelegenheit, ein von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gefördertes Ausbildungszentrum zu besuchen.
Bildergalerie
Bundesministerin Bas legt einen Kranz an der Gedenkstätte Anitkabir nieder.
Bärbel Bas trifft den türkischen Arbeitsminister Vedat Işıkhan.
Gemeinsam haben die beiden eine Arbeitsgruppe mit Expertinnen und Experten beider Länder gestartet.
Ein Rundgang über den Basar darf beim Besuch der Stadt Gaziantep nicht fehlen.
Besuch des Photovoltaikbetriebs Fellow Energy.
Die Themen Ausbildung und Qualifizierung standen im Vordergrund.
Das Berufsbildungszentrum wird von der Industriekammer Gaziantep betrieben.
Die Industriekammer fungiert als direkte Schnittstelle zur Industrie.
Auf dem Werksgelände von MAN durfte Ministerin Bas selbst ans Steuer eines Elektrobusses.
Das Produktionszentrum in Ankara ist der größte Busproduktionsstandort von MAN. Das Produktionszentrum in Ankara ist der größte Busproduktionsstandort von MAN.
Mitarbeiterin von MAN schweißt Teile zusammen.