Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat den 16. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis in Höhe von 10.000 Euro ausgeschrieben. Nach dem Startschuss im November 2025 ist die Bewerbungsfrist nun bis zum 30. April 2026 verlängert worden.
Unter dem Motto "Sicher. Besser. Arbeiten" werden vorbildliche praktische Problemlösungen und Initiativen gesucht, die sich in die Maßnahmenhierarchie des "STOP"-Prinzips einordnen. Konkret an den Maßnahmen:
- Substitution, zum Beispiel das Ersetzen eines Gefahrstoffs durch einen anderen Stoff oder ein technisches Verfahren, der oder das insgesamt zu einer geringeren Gefährdung führt;
- Technische Schutzmaßnahmen, zum Beispiel das Arbeiten im geschlossenen System oder das Absaugen von Gefahrstoffen;
- Organisatorische Schutzmaßnahmen, zum Beispiel Initiativen im Bereich der Schulung und Unterweisung oder das Festlegen von Wartungsplänen.
Die Persönlichen Schutzmaßnahmen als letzte Stufe in der Maßnahmenhierarchie werden nicht als beste Lösung gesehen.
Wir zeichnen uneingeschränkt neue Ideen und Anregungen aus, um Risiken zu vermeiden. Wir möchten Ihre Ideen öffentlich bekannt machen, damit weitere Unternehmen davon profitieren und Sicher. Besser. Arbeiten. können.
Bewerbungen können bis Ende April 2026 unter gefahrstoffschutzpreis@baua.bund.de eingereicht werden. Die Unterlagen sollten u. a. eine Beschreibung des Teilnehmers oder der Teilnehmerin, der Art der durchgeführten Maßnahmen und der erreichten bzw. erwarteten Verbesserung enthalten sowie eine Vorstellung der Idee. Bitte verwenden Sie das Bewerbungsformular.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Judith kleine Balderhaar telefonisch unter 0231 9071-2594 oder per E-Mail an gefahrstoffschutzpreis@baua.bund.de.
Beispiele guter Praxis aus den vergangenen Wettbewerben sowie weitere Informationen gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.gefahrstoffschutzpreis.de.