Digitalisierung

OECD-Konferenz zu Künstlicher Intelligenz

Bundesminister Heil hält Rede zur menschenzentrierten und sozialen Gestaltung des digitalen Wandels

Künstliche Intelligenz (KI) wird die Arbeitswelt von morgen entscheidend prägen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gestaltet diesen technischen Wandel aktiv mit – unter anderem durch das KI-Observatorium der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft. Um der globalen Bedeutung des mit dem Einsatz von KI verbundenen Transformationsprozesses Rechnung zu tragen, unterstützt das BMAS in diesem Rahmen auch das OECD-Programm "Artificial Intelligence in Work, Innovation, Productivity and Skills" (AI-WIPS).

Das AI-WIPS-Programm liefert Wissen für die Politikgestaltung

Im Rahmen von AI-WIPS forscht die OECD auf internationaler Ebene an den Auswirkungen von KI insbesondere auf den Aus- und Weiterbildungsbedarf, die Arbeitsplätze sowie die Arbeitsmärkte der Zukunft. Auf der diesjährigen AI-WIPS-Konferenz, die vom 21. bis 25. Februar digital stattfindet, hielt Bundesminister Hubertus Heil heute vor Teilnehmer*innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eine Rede, in der er den wichtigen Beitrag des Programms für die Gestaltung der digitalen Transformation betonte, etwa durch Impulse für Regulierungsansätze. Künstliche Intelligenz könne nur zu sozialem Mehrwert führen, wenn klare Rahmenbedingungen für deren Einsatz aufgestellt würden. AI-WIPS liefere die wissenschaftliche Grundlage für die Erarbeitung solcher Rahmenbedingungen. Hervorzuheben sei die im AI-WIPS-Programm erfolgte Ausarbeitung eines Klassifizierungsrahmens für Künstliche Intelligenz. Dieser wurde auf der Konferenz offiziell vorgestellt. Der Klassifizierungsrahmen ermöglicht es KI-Anwendungen besser zu verstehen und einzuordnen, um so mögliche Risiken beurteilen zu können.

Wir sagen "Ja" zum technologischen Fortschritt. Aber dieser Fortschritt muss Hand in Hand gehen mit einem sozialen Mehrwert. Mit einem Gewinn nicht nur für den Einzelnen, sondern für die Gesellschaft.

Heil dankte in seiner Rede allen Beteiligten des Programms. AI-WIPS habe bereits viele wichtige Antworten auf zentrale Fragen des digitalen Wandels geliefert und entscheidend dazu beigetragen, dass politische Akteure fundierte Entscheidungen bezüglich des Einsatzes von KI treffen könnten. Aufgrund des bisherigen Mehrwerts kündigte er an, dass das BMAS das AI-WIPS-Programm für drei weitere Jahre bis 2025 unterstützen wird.

Mit dem KI-Observatorium untersucht die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf das Arbeitsumfeld und trägt dazu bei, dass die Einführung und Nutzung von KI verantwortungsvoll und nachhaltig gestaltet wird.

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