Digitalisierung

Zukunftszentren arbeiten jetzt bundesweit

BMAS fördert Verbesserung von Arbeits- und Lernprozessen in kleinen und mittelständischen Unternehmen mit insgesamt 34 Millionen Euro

Auf der heutigen Konferenz "Algorithmen, Automatisierung und Arbeit - Wie KI unsere Arbeit und unser Leben besser machen kann" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) wurde der offizielle Startschuss für die neuen Zukunftszentren in Westdeutschland und Berlin gegeben. Mit den Zukunftszentren sollen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen bei der innovativen Anpassung von Arbeits- und Lernprozessen, aber auch bei der mit den Beschäftigten gemeinschaftlichen Einführung von KI-Systemen kostenlos unterstützt werden. Für das Bundesprogramm "Zukunftszentren" stehen über eine Laufzeit von ca. zwei Jahren ein Förderbetrag von über 34 Mio. Euro u.a. aus den zusätzlichen Mitteln aus der KI-Strategie der Bundesregierung zur Verfügung.

Über das Bundesprogramm "Zukunftszentren (KI)"

Im ESF-Programm "Zukunftszentren" arbeiten seit Ende 2019 bis Ende 2022 fünf "Regionale Zukunftszentren" in den ostdeutschen Bundesländern (ohne Berlin). Wie in der KI-Strategie der Bundesregierung angekündigt, wurde das Modell der "Zukunftszentren" inzwischen deutschlandweit ausgeweitet. Insgesamt werden seit Frühjahr 2021 bis Ende 2022 sieben "Regionale Zukunftszentren" und ein überregionales "KI Wissens- und Weiterbildungszentrum" gefördert. Letzteres soll übergreifendes Forschungswissen und praktische Umsetzungserfahrungen zu menschenzentrierten KI-Systemen zielgruppengerecht aufbereiten und zudem einen direkten Austausch u.a. mit dem KI-Observatorium sichern.

Folgende Träger setzen die Regionalen Zukunftszentren um:

  • für die norddeutschen Bundesländer (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen) das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH,
  • für Nordrhein-Westfalen die ZENIT GmbH,
  • für Hessen die Rheinisch-Westfälisch Technische Hochschule Aachen,
  • für Rheinland-Pfalz und Saarland die Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH sowie
  • für die süddeutschen Bundesländer (Bayern, Baden-Württemberg) sowie für Berlin jeweils die f-bb Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH;
  • der regionenübergreifende Zusammenschluss Diakonisches Werk der Evangelischen Landeskirche in Baden e. V. mit Fokus auf die Sozial- und Pflegewirtschaft für die Bundesländer Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Des Weiteren hat das BMAS die Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH als übergeordnetes "KI-Wissens- und Weiterbildungszentrum" ausgewählt. Dieses Zentrum soll länderübergreifend Wissen zu menschenzentrierten KI-Systemen generieren, praktische Umsetzungserfahrungen zielgruppengerecht aufbereiten sowie für die Regionalen Zukunftszentren bereitstellen. Zu den Aufgaben gehört es auch, die Erkenntnisse sowohl den Arbeitsmarktakteuren vor Ort als auch dem BMAS zur Verfügung zu stellen.

Alle Projekte befinden sich derzeit noch im Aufbau und arbeiten an ihren Webpräsenzen. Kontakt zum KI-Wissens- und Weiterbildungszentrum finden Sie über: info@ki-ww.de

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