Rente

"Erhöhung des Renteneintrittsalters halte ich für den falschen Weg"

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, äußerte sich zur aktuellen Rentendebatte um eine mögliche Erhöhung des Renteneintrittsalters

Die gesetzliche Rente ist ein zentrales Versprechen unseres Sozialstaates: Es geht um die Anerkennung von Lebensleistung, aber auch um Sicherheit im Alter. Darauf muss sich jede und jeder verlassen können. Deshalb haben wir in dieser Legislaturperiode das Rentenniveau stabilisiert und auch die Grundrente eingeführt. Dieses Versprechen müssen wir auch zukünftig halten und wir können es halten, wenn wir auf einen starken Arbeitsmarkt setzen mit einer hohen Beschäftigungsquote und einer anständigen Lohnentwicklung. Je mehr Menschen in den nächsten Jahren in Arbeit sind und je besser die Lohn- und Gehaltsentwicklung ist, desto stabiler ist auch die gesetzliche Rente. Das ist der Weg, auf den ich setze. Eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters halte ich für den falschen Weg. Auch eine Absenkung des Rentenniveaus wäre nicht richtig, weil sich sonst die Löhne und Gehälter von der Rentenentwicklung abkoppeln würden. Ich setze auf Stabilität und darauf, dass wir tatsächlich für Gerechtigkeit im Alter und für soziale Sicherheit sorgen. Und zwar für alle Generationen.

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