International

"Bekämpfung von Menschenhandel und Zwangsarbeit - Was muss Deutschland bis 2030 tun?"

BMAS/D. Baller

Staatssekretär Björn Böhning diskutiert mit den Teilnehmenden.

Am 23. November 2021 haben Expert*innen und wichtige Stakeholder auf einer Veranstaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die zentralen Maßnahmen im Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsarbeit diskutiert. Die Veranstaltung fand im Rahmen der internationalen Alliance 8.7 statt, die sich für die Abschaffung von Kinderarbeit bis 2025 und die Beseitigung von Zwangsarbeit bis 2030 einsetzt. Deutschland möchte mehr Verantwortung in der Alliance 8.7 übernehmen und als sogenanntes Pathfinder Country mit zu den Ländern gehören, die sich mit besonderem Nachdruck national und international für dieses Ziel einsetzen. Staatssekretär Björn Böhning dazu:

Moderne Sklaverei gibt es auch mitten in Europa und mitten in Deutschland. Noch zu selten werden auch in Deutschland die Opfer erkannt und die Täterinnen und Täter angezeigt. Wir dürfen hier nicht wegsehen, wir müssen jetzt handeln.

Die Maßnahmen, die bei dem Workshop als die wichtigsten und dringendsten Herausforderungen bei der Bekämpfung von Arbeitsausbeutung Menschenhandel und Zwangsarbeit vorgestellt wurden, sollen im Anschluss von den Stakeholdern zu einem Call to Action zusammengefasst werden, um damit einer neuen Bundesregierung, Vorschläge für konkrete Verbesserungen mit auf den Weg zu geben.

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