Europa

Staatssekretär Böhning trifft japanischen Staatminister Inatsu sowie die deutschen und japanischen Sozialpartner

Vom 13. bis 15. Januar 2020 fand das sechste Deutsch-Japanische Tripartite Treffen in Berlin statt. Im Mittelpunkt des hochrangigen Austausches der Arbeitsministerien, der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände beider Länder standen aktuelle arbeitsmarktpolitische Themen. Wir stehen als Industrieländer mit der Alterung der Gesellschaft und der zunehmenden Digitalisierung vor gemeinsamen Herausforderungen. Ich freue mich daher sehr, dass wir als Regierungen – zusammen mit den Sozialpartnern – die Chancen, aber auch die Risiken der Veränderungen sehr ähnlich einschätzen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Starke Sozialpartner sind eine entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik, so Staatssekretär Björn Böhning.

Neben dem Thema Arbeitswelt im Wandel wurde über Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung sowie Aus- und Weiterbildung diskutiert.

Die japanischen Gäste aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Wohlfahrt sowie der Dachgewerkschaft Rengo und des Arbeitgeberverbandes Keidanren nutzten den Aufenthalt in Berlin auch, um die betriebliche Praxis besser kennenzulernen. Bei Besuchen im BMW-Motorradwerk und bei den Berliner Wasserbetrieben wurden Maßnahmen im Bereich der flexiblen Arbeitszeitgestaltung und der Integration von Migranten diskutiert. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.

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