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Manifestation allergischer Krankheiten bei jungen Erwachsenen in Zusammenhang mit dem Eintritt in das Berufsleben

SOLAR II - Abschlussbericht

Deckblatt des Forschungsberichts
  • Stand August 2011
  • Verfügbarkeit als PDF
  • Artikelnummer FB415

SOLAR II ist das zweite Follow-up einer bevölkerungsbezogenenden Kohorten-Studie. Diese Studie basiert auf einer Kohorte, die 1995/1996 aus damals 9–11jährigen Kindern aus Dresden und München zusammengestellt wurde. Die inzwischen erwachsenen Teilnehmer wurden nun erneut mit dem Ziel untersucht, Zusammenhänge zwischen beruflichen Expositionen und Allergien und Atemwegserkrankungen zu ermitteln.

Ein Schwerpunkt der Auswertung galt der Frage, wie sich aus Risikofaktoren, die bereits in der Kindheit erkennbar sind, vorhersagen lässt, dass sich bei Tätigkeitsbeginn in Berufen mit hoher Exposition eine Allergie oder eine Atemwegserkrankung entwickeln wird.

Mit den Ergebnissen der Studie kann nicht begründet werden, Jugendlichen mit Risikofaktoren für allergische Atemwegserkrankungen grundsätzlich von Tätigkeiten mit hohem Expositions-Potenzial abzuraten. Die Autoren sprechen sich aber für eine engmaschige arbeitsmedizinische Betreuung junger Erwachsener aus, die am Beginn einer solchen Tätigkeit stehen.

Bauarbeiter mit Gehörschutz und Schutzbrille auf einer Baustelle.

Ar­beits­schutz

Arbeitsschutz und Prävention sind wichtige Arbeitsschwerpunkte im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

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