Navigation und Service

Sie sind hier:

Persönliche Schutzausrüstungen

6. Mai 2019

Ein Mann mit Schutzbrille und Helm schaut in die Kamera.

Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) dürfen nur auf dem Markt bereitgestellt werden, wenn sie den Bestimmungen der europäischen "Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen und zur Aufhebung der Richtlinie 89/686/EWG des Rates" (PSA-Verordnung) entsprechen. Der Anwendungsbereich der PSA-Verordnung umfasst sowohl die für gewerbliche Zwecke vorgesehenen PSA (z.B. Atemschutzgeräte) als auch grundsätzlich solche für die private Verwendung (z.B. Gartenhandschuhe).

Die PSA-Verordnung sieht die CE-Kennzeichnung vor, mit der der Hersteller u.a. die Übereinstimmung mit allen Anforderungen dieser Rechtsvorschrift bestätigt.

Die PSA-Verordnung ist in der Bundesrepublik Deutschland unmittelbar anwendbar. Die notwendigen Durchführungsbestimmungen (z.B. Festlegung von Deutsch als Sprache der Betriebsanleitung) befinden sich im PSA-Durchführungsgesetz (PSA-DG) als auch im Produktsicherheitsgesetz. Das PSA-DG ist am 26. April 2019 (BGBl. I 2019, S. 473) in Kraft getreten. Die Achte Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz (8. ProdSV) ist außer Kraft getreten.