Sehr geehrter Herr Schmitt,
sehr geehrter Herr Bergauer,
sehr geehrte Frau Dicker,
sehr geehrte Frau Kanter,
vor allem aber natürlich: Liebe Sternsingerinnen und Sternsinger,
und liebe Kolleginnen und Kollegen!
Ihnen und Euch allen wünsche ich ein frohes und gesundes neues Jahr.
Im BMAS ist es mittlerweile eine feste Tradition, dass zu Beginn eines Jahres die Sternsinger kommen. Ich freue mich sehr, dass Sie auch heute hier sind. Sie bringen uns nicht nur schöne Klänge mit, sondern haben auch eine wichtige Botschaft im Gepäck: Dass wir nie die Jüngsten und Schwächsten in unserer Welt aus den Augen verlieren dürfen.
In Kriegen, Konflikten und Krisen sind es vor allem die Kinder, die es am härtesten trifft. Weil Familien auseinandergerissen werden; Weil Kindergärten zerbombt und Schulen in Bunker verlegt werden müssen; Oder weil Kinder aufgrund von bitterer Armut zur Arbeit gezwungen werden. Kinder tragen nie Schuld – und doch tragen sie am Ende oftmals das schwerste Los.
Liebe Sternsingerinnen, liebe Sternsinger, "Schule statt Fabrik" – ist Euer Motto in diesem Jahr. Damit wollt Ihr auf einen schlimmen Missstand hinweisen: 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren müssen weltweit arbeiten. 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Was das für eine Kindheit bedeuten muss, können wir uns hier in Deutschland kaum vorstellen.
Unser Ministerium engagiert sich seit vielen Jahren im Kampf gegen Kinderarbeit. Wir unterstützen eine Vielzahl von Projekten, etwa um Kinderarbeit bei der Baumwolle-Ernte oder in Textil-Fabriken zu verhindern. Bessere Bildungschancen spielen dabei eine ganz wichtige Rolle. Dabei kooperieren wir eng mit Ländern und Partnern weltweit. Doch auch im Kleinen können wir alle etwas beitragen – nicht zuletzt durch unser eigenes Konsum-Verhalten.