Zu Beginn der neuen Berufungsperiode der Arbeitsschutzausschüsse beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wurden am 22. April 2026 die neu berufenen Ausschuss-Mitglieder und -Stellvertretungen in Anwesenheit von Staatssekretärin Lilian Tschan und BAuA-Präsidentin Isabel Rothe in der Stahlhalle der DASA bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund festlich empfangen.
Der Ausschuss-Tag wurde von BMAS und BAuA gemeinsam ausgerichtet. Die Eröffnungsrede hielt Staatssekretärin Lilian Tschan.
Der Arbeitsschutz ist essentiell für die Gesundheit der Beschäftigten, gleichzeitig aber auch zentral für unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Produktivität.
Anschließend berichteten die Vorsitzenden der Arbeitsschutzausschüsse der vergangenen Berufungsperiode über die bisherige Arbeit ihrer Arbeitsschutzausschüsse und gaben einen Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben. Isabel Rothe und Susanne Baltes (Referatsleiterin, Referat IIIb2 - Grundsatzfragen Arbeitsschutz, BMAS) gaben im Rahmen eines Gesprächs eine Einordnung zu aktuellen und bevorstehenden wissenschaftlichen und politischen Fragestellungen im Arbeitsschutz. Zum Abschluss zeigte Dr. Stefan Voß (BAuA) in seinem Vortrag "Fortentwicklung des Regelwerks – digitale Anwendungen für den Arbeitsschutz nutzen" den aktuellen Sachstand sowie künftige Herausforderungen der Digitalisierung des Regelwerks im Arbeitsschutz auf.
Hintergrund: Die Arbeitsschutzausschüsse beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wird im Arbeitsschutz seit Jahrzehnten durch nunmehr sechs pluralistische Ausschüsse beraten. Dazu zählen der Ausschuss für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (ASGA), für Arbeitsmedizin (AfAMed), für biologische Arbeitsstoffe (ABAS), für Gefahrstoffe (AGS), für Arbeitsstätten (ASTA) und für Betriebssicherheit (ABS). Die Ausschüsse setzen sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeber, Gewerkschaften, Länderbehörden, der gesetzlichen Unfallversicherung sowie weiteren fachkundigen Personen aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Aufgabe der Ausschüsse ist es, das BMAS umfassend zum Stand von Wissenschaft und Technik zu beraten und das Arbeitsschutzgesetz und die Arbeitsschutzverordnungen durch technische bzw. arbeitsmedizinische Regeln zu konkretisieren. Die Mitarbeit in den Ausschüssen erfolgt unentgeltlich und ehrenamtlich.
Der Ausschuss-Tag fand in den Räumlichkeiten der DASA bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund statt.