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Der neue "Corona-Arbeitsschutzstab" beim BMAS nimmt seine Arbeit auf

23. April 2020

Zur Fortentwicklung des Corona-Arbeitsschutzstandard

Ein Lieferant steht bei der Übergabe der Waren mit einer älteren Kundin an ihrer Haustür. Beide tragen Handschuhe und Mundschutz.

Mit dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gemeinsam mit Sozialpartnern, Arbeitsschutzbehörden der Länder und der Unfallversicherung bundeseinheitliche, verlässliche und branchenübergreifende Mindeststandards entwickelt, die für alle Beschäftigte und Unternehmen gelten. Zur Implementierung und Fortentwicklung des Corona-Arbeitsschutzstandard richtet das BMAS einen Corona-Arbeitsschutzstab ein, der gestern zum ersten Mal tagte. Ziel ist es, ein kontinuierlich hohes und einheitliches Schutzniveau für Beschäftigte herzustellen, die wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Um den Corona-Arbeitsschutzstandard an die aktuelle Pandemieentwicklung anzupassen, unterstützen hochrangige Expertinnen und Experten der Sozialpartner, der Arbeitsschutzbehörden, der Länder, der Unfallversicherungsträger sowie aus der Wissenschaft das BMAS. Der Corona-Arbeitsschutzstab berät über die sich je nach Pandemieverlauf ergebenen Änderungen bei den Arbeitsschutzstandards und über die branchenspezifischen Konkretisierungen durch die DGUV und die Unfallversicherungsträger.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil:

Arbeitsschutz ist Gesundheitsschutz. Für uns hat die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten oberste Priorität. Wir stellen sicher, dass das schrittweise Wiederhochfahren der Wirtschaft Hand in Hand geht mit einem ausreichenden Schutz der Beschäftigten. Ich freue mich, dass wir schon in der Ausarbeitung des Corona-Arbeitsschutzstandards mit allen Beteiligten an einem Strang ziehen konnten.

Staatssekretär Björn Böhning, der den Corona-Arbeitsschutzstab leitet, bedankte sich bei den Mitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung der Dachorganisationen und Verbände.

Der Corona-Arbeitsschutzstab wird zunächst wöchentlich tagen, um Fragen zur Einführung und Umsetzung in den Betrieben zu klären. Über die Arbeitsergebnisse wird fortlaufend auf der Sonderseite des BMAS zum Corona-Arbeitsschutzstandard berichtet. Zudem finden sich dort Übersetzungen des SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards in andere Sprachen, alsbald auch Antworten auf häufig gestellte Fragen und Praxisbeispiele. Diesbezüglich begrüßt der Corona-Arbeitsschutzstab den Branchenstandard für Frisöre, der die Wiederöffnung der Friseursalons ermöglicht und den Schutz der Beschäftigten sichert.

In­for­ma­tio­nen zum Co­ro­na­vi­rus

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten sowie weitere Informationen zum Thema.

Schutz der Be­schäf­tig­ten

Einheitliche Arbeitsschutz-Maßnahmen gegen das Coronavirus

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