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Die eigenen Standards erfüllen: BMAS durchläuft Audit-Verfahren

26. September 2019

Gruppenbild mit Hubertus Heil.
Bundesminister Heil und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMAS erhalten die Einstiegsurkunde für das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) durchläuft den selbst entwickelten Audit-Prozess und will sich damit als zukunftsfähiger Arbeitgeber aufstellen. Als ersten Meilenstein hat das BMAS den Einstiegsprozess des Audit-Verfahrens abgeschlossen. Das Audit "Zukunftsfähige Unternehmenskultur" der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) haben seit dem Start mehr als 200 Unternehmen durchlaufen. Mit seiner Teilnahme stellt das Ministerium die eigene Unternehmenskultur auf den Prüfstand und will weitere Unternehmen ermutigen, sich im Rahmen des INQA-Audits als zukunftsorientierter Arbeitgeber zu positionieren.

Heute kann sich kein Unternehmen mehr leisten, die Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zu berücksichtigen, sagte Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, anlässlich der Verleihung der Einstiegsurkunde des Audits am 17. September in Köln. Das gilt auch für mein Ministerium, das mehr als 1000 Menschen beschäftigt. Man habe die Beschäftigten befragt, was ihnen wichtig sei und wo wir noch besser werden können. Mit dem Personalrat wurde bereits im letzten Jahr eine zukunftsweisende Vereinbarung getroffen. Dabei geht es um ortsunabhängiges Arbeiten, um flexible Arbeitszeiten, um mobile Arbeit. Hier machen wir bereits sehr viel möglich, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine größere Flexibilität haben, Arbeiten und Beruf besser miteinander vereinbaren können, sagte Heil. Das ist auch vor dem Hintergrund, dass das Ministerium an den Standorten Bonn und Berlin vertreten ist, von Bedeutung.

Die 2002 ins Leben gerufene Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) beschäftigt sich mit Fragen einer menschenzentrierten neuen Arbeitswelt und bietet mit dem Audit "Zukunftsfähige Unternehmenskultur" ein Verfahren, mit dem Unternehmen, Verwaltungen und Verbände ihre Zukunftsfähigkeit hinterfragen können. Aus der Mitarbeiterbefragung hat das Projektteam des Ministeriums 35 Maßnahmen abgeleitet, die es bis Ende 2020 einleiten will. Dabei geht es unter anderem um Gleichstellung, Inklusion, Wissenstransfer, neue Führungskonzepte und Veränderungsmanagement.

Als Ministerium für die Zukunft der Arbeit wollen wir selbst auch Vorreiter einer zukunftsorientierten Unternehmenskultur sein, sagte Heil. Deshalb war es an der Zeit, dass wir auch als Arbeitgeber das INQA-Audit durchführen und uns zusammen mit unseren Beschäftigten auf den Weg machen, eine zukunftsfähige Unternehmenskultur im Ministerium zu entwickeln und zu leben.

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INQA - Audit

Das Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur unterstützt Unternehmen und Verwaltungen dabei, Verbesserungspotenziale und Handlungsbedarfe in der Personalpolitik zu identifizieren.