Am 5. Juni 2026 fand in Dortmund erstmals der Bürgerdialog "Mitreden. Mit Bas." statt. Zum Auftakt der Dialogreihe kam die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas in die DASA Arbeitswelt Ausstellung, um mit rund 150 Bürgerinnen und Bürgern über Arbeits- und Sozialpolitik ins Gespräch zu kommen.
Dortmund und das Ruhrgebiet stehen beispielhaft für viele Themen, die den Arbeitsmarkt heute prägen: Strukturwandel, innovative Ideen für Fachkräftesicherung und Qualifizierung sowie die industrielle Transformation. Entsprechend diskutierte die Ministerin mit den Teilnehmenden über die Zukunft von Arbeitsplätzen in der Region, die soziale Sicherheit und die Frage, wie Vertrauen in den Sozialstaat entsteht.
Neben Bundesministerin Bärbel Bas nahmen weitere Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) teil: die Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese, die Leiterin der Abteilung "Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft" Ana Dujić und die Leiterin der Unterabteilung "Grundsicherung für Arbeitsuchende" Dr. Susanne Blancke.
Impressionen der Veranstaltung
Zum Auftakt der Dialogreihe "Mitreden. Mit Bas." kamen mehr als 150 Bürgerinnen und Bürger in die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund.
Bundesministerin Bärbel Bas mit Vertreterinnen des BMAS beim Auftakt des Bürgerdialogs in Dortmund.
Mit dabei beim Bürgerdialog: Ana Dujić, Leiterin der Abteilung "Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft".
Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese im Gespräch mit Teilnehmenden der Dialoginsel "Soziale Sicherheit".
Die Leiterin der Unterabteilung "Grundsicherung für Arbeitsuchende" Dr. Susanne Blancke (links) begleitete ebenfalls die Ministerin.
Bundesministerin Bärbel Bas im Gespräch mit Moderatorin Dr. Julia Kropf.
Bundesministerin Bärbel Bas arbeitete in der Dialoginsel "Arbeit von morgen" mit.
Ministerin Bas bei der Vorstellung der Ergebnisse aus der Dialoginsel.
Bundesministerin Bärbel Bas geht auf die Ergebnisse der Dialoginsel ein.
In der Town Hall beantwortet Ministerin Bärbel Bas Fragen der Bürgerinnen und Bürger.
Ministerin Bärbel Bas nimmt Fragen und Impulse der Teilnehmenden auf.
Moderatorin Dr. Julia Kropf im Austausch mit einem jungen Teilnehmer des Bürgerdialogs "Mitreden. Mit Bas.".
Teilnehmende melden sich in der Town Hall mit ihren Fragen an Bundesministerin Bärbel Bas.
Bundesministerin Bärbel Bas in der Town Hall des Bürgerdialogs "Mitreden. Mit Bas.".
Ergebnisse aus den Dialoginseln beim Bürgerdialog "Mitreden. Mit Bas." in Dortmund.
Nach der Begrüßung durch Bärbel Bas startete der Austausch in vier parallel stattfindenden Themeninseln. Dort kamen die Teilnehmenden mit den Vertreterinnen und Vertretern des BMAS in kleineren Gruppen zusammen, um darüber zu sprechen, was Dortmund und das Ruhrgebiet als Arbeits- und Lebensregion auszeichnet, wie gute Arbeit vor Ort gelingen kann und welche Rolle Qualifizierung und Weiterbildung angesichts von Strukturwandel, Fachkräftesicherung und Künstlicher Intelligenz spielen.
In den Gruppendiskussionen wurde deutlich, dass gezielte Qualifizierung der jungen Generation ein entscheidender Schlüssel zur Fachkräftesicherung in der Region ist. Viele Teilnehmende beschäftigte außerdem die Frage nach der Zukunft der Arbeit im Kontext von Künstlicher Intelligenz – verbunden mit dem starken Anliegen, dass KI-Systeme mit den Menschen und nicht gegen sie entwickelt werden.
In der anschließenden Town Hall mit der Bundesministerin verdichteten sich viele der Diskussionen aus den Themeninseln. Die Teilnehmenden sprachen unter anderem über die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt, Ansätze wie "New Work" im traditionellen Handwerk und Fragen sozialer Gerechtigkeit. Dabei wurde sichtbar, wie eng die verschiedenen Fragestellungen miteinander verknüpft sind. Viele Beiträge knüpften an konkrete Erfahrungen aus Dortmund und der Region an: an verlässliche Beschäftigungsperspektiven, Weiterbildungsmöglichkeiten, den Umgang mit Veränderungen im Beruf und wie soziale Absicherung auch in einer sich wandelnden Arbeitswelt Vertrauen schaffen kann.
Bärbel Bas betonte, wie wichtig ihr der direkte Austausch vor Ort ist. Politik müsse nachvollziehbar erklären, welche Entscheidungen in Berlin getroffen werden, und zugleich aufnehmen, was Menschen vor Ort in ihrem Alltag bewegt. In Dortmund ging es deshalb nicht nur um politische Vorhaben, sondern auch um Erfahrungen, Fragen und Ideen aus der Region.
Zum Abschluss bedankte sich Bärbel Bas bei den Teilnehmenden für ihre Fragen, Impulse und konstruktive Beteiligung am Bürgerdialog und versprach, die Eindrücke aus Dortmund mit nach Berlin zu nehmen, um sie in die weitere politische Arbeit einfließen zu lassen.
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