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Ministerium

Hubertus Heil in Hannover

Am 21. Juli 2022 war Hubertus Heil zu Gast im Werkhof in Hannover.

Zweite Runde der Dialogtour "Hin.Gehört": Auch in Hannover hatten engagierte Bürgerinnen und Bürger wieder eine ganze Reihe Fragen zur aktuellen Arbeits- und Sozialpolitik mitgebracht, bis hin zu ganz konkreten Anregungen und Vorschlägen. In ungezwungener Atmosphäre entstand so eine lebhafte Diskussion mit dem Minister und seinem Team.

Ich freue mich wieder so viele von Ihnen hier begrüßen zu dürfen, eröffnete Bundesarbeitsminister Hubertus Heil das Format. Rund 60 Personen aus Hannover und Umgebung nahmen im geschichtsträchtigen Werkhof daran teil.

In vier Dialoginseln beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Leitfragen: Wie schaffen wir Arbeit, die zum Leben passt? Wie lassen sich Leben und Arbeit vor Ort verbessern? Wie kann der Staat Menschen im Lebensverlauf besser unterstützen und vor Armut schützen? Wie wollen wir morgen arbeiten? Neben Bundesminister Hubertus Heil waren die Staatsekretärinnen Leonie Gebers und Lilian Tschan, die Abteilungsleiterinnen Annette Tabbara und Ana Dujic sowie Unterabteilungsleiter Klaus Bermig vor Ort. Sie begleiteten die verschiedenen Dialoginseln und konnten so verschiedene Eindrücke der Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, mit ihnen ins Gespräch kommen und Fachfragen direkt beantworten.

 

 

Nach Abschluss des Austauschs in den Dialoginseln hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Fragen und Impulse in der Town Hall direkt an den Bundesminister zu richten. Im Zentrum standen dabei Fragen wie die der Digitalisierung Deutschlands und Arbeit im Homeoffice, die Umsetzung des Lieferkettengesetzes, Herausforderungen rund um das Thema gelebte Barrierefreiheit, der vorherrschende Fachkräftemangel in Deutschland und eine angemessene Entlohnung für Dienstleistungsberufe.

Bundesminister Hubertus Heil unterstrich, dass der teils drohende, teils bereits zu spürende Fachkräftemangel mit Hochdruck angegangen wird. Ebenso erläuterte er, dass das Lieferkettengesetz ein erster wichtiger Schritt gewesen sei, da die Welt so zusammengerückt ist, dass uns Probleme anderer Länder nicht egal sein können. Das Thema Digitalisierung und Entbürokratisierung, bewege ihn schon lange, so der Bundesminister, und müsse prioritär behandelt und angegangen werden. Und Barrierefreiheit ist für mich eine Herzensangelegenheit, so Heil, denn das ist nicht nur ein Thema für Betroffene, sondern für die gesamte Gesellschaft. Wir müssen Barrierefreiheit ganzheitlich denken. Zum Anliegen der angemessenen Entlohnung der Dienstleistungsberufe, insbesondere im Pflegebereich, wünscht sich Hubertus Heil nichts sehnlicher, als in meiner Amtszeit einen allgemeingültigen Pflegetarifvertrag einzuführen, um eine faire Entlohnung gewährleisten zu können.

BMAS / Jörg Carstensen

Bundesminister Heil in der Diskussionsrunde.

BMAS / Jörg Carstensen

Die Teilnehmenden kamen mit Bundesminister Heil ins Gespräch.

BMAS / Jörg Carstensen

Bundesminister Hubertus Heil beim Austausch in den Dialoginseln.

BMAS / Jörg Carstensen

Bundesminister Heil stellte sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

BMAS / Jörg Carstensen

Dialog und Austausch im Werkhof in Hannover.

BMAS / Jörg Carstensen

Der gemeinsame Austausch stand im Mittelpunkt der Veranstaltung.

BMAS / Jörg Carstensen

Bundesminister Heil im Gespräch mit dem Publikum.

BMAS / Jörg Carstensen

Zahlreiche Teilnehmenden stellten Fragen zu Arbeits- und Sozialpolitik.

BMAS / Jörg Carstensen

Bundesminister Heil bei der offenen Diskussion.

Sie machen mir Mut, weil Sie heute hergekommen sind, um in den Dialog zu treten, bekannte der Minister abschließend und dankte für die ehrlichen und mutigen Einblicke in die Lebensrealitäten der Bürgerinnen und Bürger. Dies sei nicht selbstverständlich und er freue sich, wertvolle Impulse mit nach Berlin nehmen zu können.

Haben Sie auch Lust mitzudiskutieren? Aktuelle Neuigkeiten und die nächsten Termine der der Dialogtour finden Sie demnächst hier!

Hier können Sie den Flyer zur Veranstaltung herunterladen: