Digitalisierung

Austausch mit der betrieblichen Praxis: Arbeit besser machen

Das BMAS unterstützt den Transfer von Erkenntnissen zur Gestaltung guter Arbeit in die betriebliche Praxis - und nimmt fortwährend Impulse aus den Unternehmen zur Gestaltung guter Politik auf.

Gleichzeitig fördert das BMAS Projekte in Betrieben, um Veränderungen zu erproben.

Denn ob Digitalisierung, Fachkräftesicherung oder eine neue Arbeits- und Führungskultur: Der Veränderungsdruck in Betrieben, Wirtschaft und Gesellschaft ist spürbar, aber auch gestaltbar.

Transfer in die betriebliche Praxis heißt: Unternehmen und Beschäftigte darin zu unterstützen, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, insbesondere durch den digitalen Wandel der Arbeitswelt, zu bewältigen, (weiterhin) eine gute Arbeitsqualität zu sichern - und ihre Erkenntnisse ("best practice") für die breite betriebliche Praxis sicht- und nutzbar zu machen.

Das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales nutzt diesen betriebsbezogenen Diskurs, um daraus Handlungsempfehlungen und politischen Handlungsbedarf zur Gestaltung der Arbeit der Zukunft abzuleiten.

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

Voneinander lernen, sich vernetzen und umsetzen - das ist der Grundgedanke der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). INQA ist die größte Praxisplattform für gute Arbeitsbedingungen:

Damit Unternehmen im Wandel der Arbeitswelt weiterhin erfolgreich sind, muss auch digitale Arbeit gute Arbeit sein. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) hat daher das Ziel, die Arbeitsbedingungen für Beschäftigte sowie die Wettbewerbs- und Innovationskraft der Unternehmen zu verbessern. Sie ist Informations- und Austauschplattform, Wegweiser und Wegbegleiter. Das Angebot reicht von Handreichungen und kostenlosen praxisnahen Tools zur Bestandsaufnahme, den sogenannten INQA-Checks, über geförderte Beratungsleistungen, dem INQA-Coaching, bis zu einem umfassenden Kulturwandel-Prozess, der bei erfolgreichem Abschluss mit dem INQA-Prädikat "Zukunftsfähige Arbeitskultur" ausgezeichnet wird. Dabei geht es immer um vier zentrale personalpolitische Handlungsfelder: Führung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz.

Die Initiative fördert auch die Vernetzung von Unternehmen und Institutionen. Ursprünglich vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen, wird die Initiative Neue Qualität der Arbeit breit getragen: von Arbeitgeberverbänden und Kammern, Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie Ländern und Kommunen.

Lern- und Experimentierräume

Im Rahmen der Lern- und Experimentierräume unterstützt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Unternehmen und Verwaltungen darin, selbstständig Antworten und Lösungsmöglichkeiten für den Wandel der Arbeitswelt zu entwickeln und auszuprobieren, um diesen im eigenen Betrieb aktiv mitzugestalten.

Zukunftszentren

Mit dem Programm Zukunftszentren will das Bundesministerium für Arbeit und Soziales möglichst flächendeckend die verschiedenen Regionen und insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) gezielt bei der Bewältigung des demografischen und digitalen Wandels unterstützen - mit passgenauen Beratungsangeboten und innovativen Qualifizierungskonzepten.

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