Der Arbeitsmarkt steht weiter unter Druck. Der Sommer bringt keine Entspannung – dafür braucht es jetzt gezielte Impulse für Investitionen und Beschäftigung. Die konjunkturelle Schwäche trifft vor allem die Industrie. Gleichzeitig sehen wir aber: In vielen Bereichen – etwa im Gesundheitswesen, in der Pflege und im Dienstleistungssektor – bleibt die Beschäftigung stabil oder wächst. Unser Ziel ist, industrielle Stärke zu erhalten und zugleich den Wandel der Arbeitswelt aktiv zu gestalten – mit einer Politik, die Chancen schafft und Sicherheit gibt. Die Weichen sind gestellt: Mit Investitionsboostern und großen Infrastrukturmaßnahmen schaffen wir die Grundlage, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.
Am Ausbildungsmarkt haben wir jetzt die Gelegenheit, jungen Menschen echte Perspektiven zu bieten. Noch 182.000 betriebliche Ausbildungsstellen sind unbesetzt – gleichzeitig suchen 140.000 junge Menschen eine Ausbildung. Wer heute gut ausbildet, sichert sich die Fachkräfte von morgen. Und wer eine gute Ausbildung hat, ist langfristig besser vor Arbeitslosigkeit geschützt. Unser Ziel ist klar: Kein Jugendlicher soll beim Übergang in das Berufsleben verloren gehen. Die Agenturen für Arbeit und Jobcenter unterstützen mit Beratung, Vermittlung und gezielten Förderangeboten.